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Re: Wie heilt man am besten die Kehlkopfentzündung aus?
von anna-sophia am 07.01.2015 18:01Hallo
hast du durchgehend Halsschmerzen?Ich hab sie seit 8 Monate durchgehend mal mehr mal weniger trotz Säureblocker.
Ich kann mir vorstellen, dass es schon Zeit braucht zum Abheilen. Schließlich wurde er sehr lange gereizt?
Was hast du fur die Messung bezahlt? Falls es nicht besser wird würde ich PPI's nehmen. Ein Versuch wäre es wert
Wie heilt man am besten die Kehlkopfentzündung aus?
von Chris am 29.12.2014 18:26Hallo alle zusammen,
ich leide nun schon seit 5 Monaten an den Symptomen des stillen Reflux. Die Zeit vorher war mir das gar nicht so aufgefallen, weil ich nur leichte Halsschmerzen ab und zu (auch öfters im Sommer) hatte. Nachdem ich im Sommer mein Abitur unter größerem Stress gemacht habe, fingen dann die Beschwerden richtig an: stärkere wiederkommende Halsschmerzen, leichte Schmerzen am Gaumen beim Schlucken und eine starke Heiserkeit.
Nach zahlreichen Fehldiagnosen von verschiedenen Ärzten bin ich dann durch die Webseite auf den stillen Reflux gestoßen und habe einen HNO-Arzt aufgesucht, der die pH-Metrie anbietet. Vor einem Monat habe ich dann das Ergebnis bekommen: der pH-Wert meines Rachens schwankt in der Nacht zwischen 5,5 und 6 und ist tagsüber ok.
Mein Arzt meinte, dass das zwar ungut sei, aber nicht so dramatisch. Er empfahl mir eine Ernährungsumstellung, Stressreduktion und basische Salze zwischen den Mahlzeiten. Er meinte, dass ich für Säureblocker zu jung bin und dass ich auch ohne diese genesen würde. Ich hatte nichts dagegen, da ich sowieso nicht gerne Medikamente nehme.
Ich nehme jetzt regelmäßig diese Salze, habe sowieso seit längerem keinen Stress mehr und ernähre mich seit einem Monat sehr gesund. Das heißt, ich esse sehr viele basenbildende Produkte (Obst und Gemüse) und lasse säurebildende (Fleisch, Milchprodukte, Weißmehlprodukte) und saure (Zitrusfrüchte, Tomaten, Essig) Nahrungsmittel fast ganz weg.
Ich habe das Gefühl, dass die Symptome schon leicht besser geworden sind. Jedoch habe ich immer noch Halsschmerzen und mein Kehlkopf ist immer noch entzündet. Ich kann leider abends fast nicht reden, weil das auf Dauer so weh tut, und schone meine Stimme auch den ganzen Tag über, da ich sonst noch heiserer werde. Ich muss sagen, das macht mich psychisch ein bisschen fertig, dass ich nicht so viel reden kann und meine Familie und Freunde stört das auch, weil sie mich anders kennen. Und diese Halsschmerzen sind auch echt nervig.
Nun meine zwei Fragen:
1. Habt ihr weitere Tipps, wie ich meine Kehlkopfentzündung am besten ausheilen kann? Könnt ihr bitte eure Erfahrungen schreiben, wie lange so eine Entzündung dauert?
2. Sollte ich nicht vielleicht doch Säureblocker nehmen, damit ich die Heiserkeit und die Halsschmerzen weg bekomme?
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
MfG
Chris
Re: pH-Metrie unangenehm?
von insomnia am 28.12.2014 05:40mein beitrag kommt vielleicht etwas spät, aber vielleicht kann er max auch helfen
ich hab die ph-metrie gemacht in münchen im rdi , fand die untersuchung zwar nicht angenehm, aber man braucht keine angst davor zu haben
es lohnt sich , das durchzuziehen
ich hab nun meine diagnose : stiller reflux , hab endlich die erklärung für so viele probleme, die ich seit jahren habe und kann was dagegen unternehmen
es lohnt sich , dranzubleiben, alle nötigen untersuchungen zu machen
man braucht keine angst davor zu haben und wenn man angst hat, sollte man den ärzten sagen, was los ist
mir ist dabei ständig die nase gelaufen , als die sonde im rachen war und das wichtigste war , einfach genug tempos zu haben
und mit einer kleinen tamponade für die nacht aus tempo-stückchen konnte ich auch nachts ein paar stunden schlafen
man muss nur permanend achtsam sein, dass man nicht irgendwo hängenbleibt und versehentlich das sondenkabel zieht
ist mir beim ersten anlauf passiert und ich hab dann nach ein paar wochen einen zweiten anlauf für die untersuchung nehmen müssen , und hab es dann geschafft :)
alles gute für alle, die die untersuchung noch machen müssen
Re: Welche Tees bei stillem Reflux
von insomnia am 28.12.2014 05:30also , ich teste derzeit diverse kräutertees, weil mir vor allem schwer fällt, abends nach 19.00 nichts mehr zu essen
aber das späte essen verschlimmert die refluxsymptome, vor allem das morgendliche halsweh und mundgeruch
von den bisher getesteten kräutertees ging es mir bisher nur gut mit kamillentee , allerdings sehr stark verdünnt und ohne zucker , ich nehme einen beutel kamillentee auf miindestens einen liter wasser , oder mehr
reste trink ich am nächsten tag oder dann abends als zweiten aufguss
andere getestete tees, zb ein schlaftee mit baldrian oder pfefferminztee, brachten keinen positiven effekt
ich erstatte wieder bericht, wenn ich andere tees getestet habe und wenn ich sonst hilfreiches gefunden habe
steh noch am anfang der behandlung und es zieht sich, weil ich noch andere gesundheitliche baustellen habe ....
es hängt der erfolg mit tee auch sehr davon ab, was man abends gegessen hat, wann man gegessen hat , und wie es einem sonst geht
übergewicht ist halt fatal.... muss ich auch noch in den griff bekommen ... und zuviel vorm pc sitzen drückt auch den ganzen magen zusammen
aber sehr dünnen kamillentee kann ich wirklich empfehlen :) , oder halt dann einfach stilles- oder leitungswasser ( aber das ist halt kalt und schmeckt nicht so gut
Ich bin neu hier!
von Sujoka am 21.12.2014 14:17Hallo zusammen,
ich habe mich soeben hier angemeldet, um mich mit anderen Betroffenen austauschen zu können. Meine Reflux-Diagnose steht noch ganz am Anfang. Vor ca. 2 Wochen wurde bei mir eine entzündete Speiseröhre diagnostiziert, ich habe ständiges Räuspern, auch nachts... hört sich dann fast wie "schnarchen" an, ständiges Kloßgefühl im Hals und bin auch oft heiser. Bei jeder kleinsten Erkältung sind meine Stimmbänder sofort beleidigt und es geht manchmal soweit, dass ich sogar kaum noch sprechen kann. Wie anfangs erwähnt, ist bei mir noch alles ziemlich "neu". Am 5. Januar habe ich eine Magenspiegelund und dann weiß ich mehr. Ich habe Fragen über Fragen und hoffe, dass ich hier in diesem Forum den ein oder anderen Tipp erhalte.
Ach ja, ich muss noch was Wichtiges hinzufügen... Seit 2003 bin ich seit einem Unfall chronische Schmerzpatientin und musste in den letzten Jahren leider sehr viele und starke Medikamente einnehmen. Ich habe es damals lange erst mit Naturheilkunde versucht, doch ich bin vor Schmerzen fast wahnsinnig geworden und hatte keine andere Wahl, als dann doch irgendwann zu Schmerzmitteln zu greifen. Schmerztechnisch komme ich mittlerweile sehr gut zurecht, aber ich denke, mein Magen ist deswegen völlig beleidigt, obwohl ich gleichzeitig immer einen Magenschutz genommen habe.
Zu meiner Person: Ich bin 52 Jahre alt, verheiratet und habe 2 erwachsene Töchter, die nicht mehr zuhause wohnen. Ich arbeite in Teilzeit und der Job ist auch sehr stressig. Das schlägt mir oft auch dann auf den Magen und ich habe mit Übelkeit zu kämpfen.
Ich freue mich jetzt schon auf den Austausch 
Liebe Grüße an alle und einen schönen 4. Advent
Sujoka
Re: Erfahrungen Kostenübernahme?!
von julena am 26.11.2014 15:48Die Krankenkasse antwortete, dass es sich um eine "neue Bahndlungsmethode" handelt. Die Qualitätssicherung und "Genehmigung" für anerkannte Verfahren wird vom Bundesausschuss bestimmt. Allerdings kann es doch sein, dass dieser noch gar nicht über die restech ph-metrie debattiert/abgestimmt hat...oder? Einen Antrag auf Überprüfung der Methode auf Wirksamkeit etc. können aber nur Spitzenorganisationen stellen (siehe hier unten: http://www.mds-ev.de/NUB.htm )
Die Krankheit und Methode ist ja nun nicht die bekannteste...ich frage mich nur wie man sich da als Verbraucher einschalten kann...
was habe ich?
von mia am 23.11.2014 22:38hallo zusammen,
ich bin neu hier.
habe seit wochen folgende symptome:
ständiges aufstossen vorallem nach dem essen, ein schlimmes druckgefühl hinter dem brustbein, auch meist nach dem essen und ein leichtes klossgefühl.
magenspiegelung ergab laut internist keinen befund.
im befundbericht steht:
1. geringgradige chronische, nicht aktive gastritis
2.mäßiggradige hyperregeneratorische ösophagopathie wie bei gastroösophagealer refluxkrankheit
laut ha nicht behandlungsbedürftig.
nachdem es aber nicht besser wurde, verschrieb mir der internist pantoprazol.
nehme da jetzt 2 x 20mg
der druck hinterm brustbein ist etwas besser, alle anderen beschwerden sind gleich.
ich hab keine ahnung ob das nun ein normaler oder stiller reflux ist.
der internist meinte nur, das es atypische beschwerden wären.
habe jetzt hier etwas gestöbert und immer wieder gelesen das ppi nicht das mittel der wahl sind.
meine lebens und essgewohnheiten habe ich schon vor wochen umgestellt.
ich rauche und trinke nicht. kaffee schon seit august nicht mehr usw.
wie genau behandelt ihr denn euren stillen reflux?
mir macht das alles totale angst.
lg mia
Re: Warum ist Messung in Speiseröhre nicht aussagekräftig?
von Ulla am 10.11.2014 16:32Hallo Hailer,
vielen Dank für Deine Mühe und Deine ausführliche Antwort! Das hat mir Mut gemacht, der Frage nach einem eventuellen Stillen Reflux doch noch einmal nachzugehen und es gfls. mit der Restech-Methode zu probieren, über die ich in der Tat schon gelesen habe.
Wenn sich etwas ergeben hat, werde ich dann darüber berichten, vielleicht gibt es ja noch andere Formunteilnehmer oder zufällige Forumsbesucher mit ähnlich gelagerten Problemen.
Danke nochmals
Ulla
Re: Erfahrungen Kostenübernahme?!
von admin am 04.11.2014 14:02Hallo Julena,
in der Tat gibt es einige Krankenkassen, die für die Kosten der Messung im Rachen aufkommen.
Dass musst du aber beantragen!
Re: Atmung bei Belastung schwierig und ständiges räuspern
von admin am 04.11.2014 14:01Lass dich doch mal von einem Spezialisten beraten.
Es ist typisch für den stillen Reflux, dass Bestroffene kein Sodbrenne verspüren sondern die von dir beschriebene Symptomatik erfahren.


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