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Ulla

60, Weiblich

Beiträge: 2

Re: Warum ist Messung in Speiseröhre nicht aussagekräftig?

von Ulla am 10.11.2014 16:32

Hallo Hailer,

vielen Dank für Deine Mühe und Deine ausführliche Antwort! Das hat mir Mut gemacht, der Frage nach einem eventuellen Stillen Reflux doch noch einmal nachzugehen und es gfls. mit der Restech-Methode zu probieren, über die ich in der Tat schon gelesen habe.

Wenn sich etwas ergeben hat, werde ich dann darüber berichten, vielleicht gibt es ja noch andere Formunteilnehmer oder zufällige Forumsbesucher mit ähnlich gelagerten Problemen.

Danke nochmals

Ulla

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Ulla

60, Weiblich

Beiträge: 2

Warum ist Messung in Speiseröhre nicht aussagekräftig?

von Ulla am 23.10.2014 23:29

Hallo,

ich leide seit nunmehr 2 Jahren ohne Unterbrechung unter starkem Husten mit Auswurf, Brennen und Enge im Hals,  Heiserkeit, Verkrampfung im Brustkorb, Rückenschmerzen, Druckgefühl im Oberbauch. Der Husten setzt morgens, ca. 10 Minuten nach dem Aufstehen, ein. Insgesamt huste ich über den Tag verteilt so um die 3-4 (!) Stunden, oft auch mehr, mit hustenfreien Intervallen dazwischen. Nachts bin ich hustenfrei.

Kurz zur bisherigen Diagnostik (ich weiß nicht, ob das hier im Forum von Interesse ist):  2 Magenspiegelungen, 2 Röntgenaufnahmen der Lunge, 2 CTs Thorax, Allergietest, Blutuntersuchungen, 2 Bronchoskopien, CT der Nasennebenhöhlen, Vorstellung beim Rheumatologen (alle Blutwerte o.B. bis auf erhöhten ANA-Wert, Unterwerte im Normbereich), MRT der HWS und der BWS, Schilddrüsensonograpie, Lungenfunktionsteste, gängige Blutwerte - alles innerhalb der vergangenen 2 Jahre und alles in Ordnung bzw. im Normbereich.

Von den Symptomen her würde ein Stiller Reflux sehr gut passen, bei einer Untersuchung des Rachenraums wurde eine Rötung des Rachens festgestellt, der auf Stillen Reflux hindeuten sollte. Daraufhin wurden Protonenpumpenhemmer verschrieben -  Pantozol 40 mg 1-0-1 - die ich 7 Wochen lang völlig ohne Erfolg eingenommen und dann abgesetzt habe. Um einen stillen Reflux endgültig und mit Sicherheit (?) auszuschließen, wurde anschließend eine 24-h-pH-Metrie vorgenommen ("Platzierung der Sonde im Ösophagus nach pH-Sprung-Kontrolle 5 cm oberhalb des Sphinkters"). Ergebnis: "Bei der pH-Metrie kein saurer Reflux messbar, bei der Impedanz zeigen sich messbare nichtsaure Refluxe." Damit war das Thema "Stiller Reflux" ärztlicherseits abgehakt.

Nun habe ich gelesen, dass für einen Stillen Reflux die pH-Wertmessung in der Speiseröhre nicht aussagekräftig ist. Kann man denn nicht davon ausgehen, dass, wenn es im unteren Bereich der Speiseröhre zu keinen sauren "Geschehen" kommt, dies weiter oben im Rachenbereich auch nicht der Fall sein kann? Oder mit anderen Worten: Kann ein gasförmiger saurer Reflux im Kehlkopf- bzw. Rachenbereich auftreten, der von der Sonde im unteren Speiseröhrenbereich bei der 24-h-pH-Messung nicht erfasst wird? Wie ließe sich das erklären?

Mit einer Antwort auf diese Frage wäre mir sehr geholfen, vielen Dank schon Mal im voraus für alle Bemühungen!

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