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Re: Refluxzentrum Darmstadt Erfahrungen
von dc2002 am 13.04.2022 09:23War ebenfalls dort bei Dr. Michel.
Freundlich, kompetent allerdings ohne neue bahnbrechende Therapie.
Geamcht wurde eine VPE Untersuchung (Selbstzahler) mit Befund stiller Reflux.
3-6 Monate PPI 20mg morgens und abends sowie Hinweis auf Diätreiche Ernährung...
Re: Refluxzentrum Darmstadt
von dc2002 am 13.04.2022 09:18Hy Sandy,
kannst du uns nach 4 Jahren berichten was sich bei dir verändert hat?
vg
Zu welchem Arzt?
von PeterPaul am 11.04.2022 09:29Hallo zusammen,
möchte Euch um Rat bitten: Gibt es eine Liste kompetenter Ärzte für stillen Relux bzw. welche Ärzte könnt Ihr empfehlen?
Hier auf der Seite werden ja lediglich die Restech-Anwender gelistet. (http://www.stillerreflux.de/spezialisten-fuer-stiller-reflux.html)
Ich über Youtube auf das Refluxzentraum Castrop-Rauxel gestoßen, dass hochwertige Videos zu Reflux-Themen anbietet, allerdings sagt die Kommunikation ja nichts über die ärztliche Kompetenz aus.
Danke Euch!
Re: Heilung aber wie?
von PeterPaul am 09.04.2022 17:03Hallo Jana,
das Programm von Jamie Koufman habe ich 2-2,5 Monate konsequent durchgezogen und dann noch einige Wochen etwas weniger konsequent. Die LPR-Symptome waren etwas weniger ausgeprägt glaube ich. Aber der Unterschied ist minimal. Zwischenzeitlich hatte ich auch mal Covid und schon grippale Symptome, so dass ich hier das Programm unterbrochen hatte. Ich halte mich noch an einige der Vorgaben, z.B. ab 17 Uhr nichts mehr essen. Fast kein Kaffee mehr und nahezu keine Getränke mehr mit Kohlensäure. Weniger und tlws. gar keine Weizenmehl-Produkte. Aber im Wesentlichen ist die Symptomatik erhalten geblieben, so ein drastischer Verzicht ist dann doch auch schwierig.
Ich schlafe auch wieder auf dem Bauch. Der Schlaf auf dem Rücken mit bis zu 50 Grad Schräge ist ein Tortour. Interessanterweise bin ich bei Rückenschlaf aber fitter tagsüber.
Ich werde jetzt nochmal ein Reflux-Zentrum aufsuchen und mich nochmal von kompetenten Ärzten beraten lassen. Mein bisheriger Gastroenterologe kannte nicht mal den Begriff LPR und wusste auch nicht so richtig was stiller Reflux ist. Ich bin soweit, dass ich mich glaube ich auch operieren lassen würde, mal schauen. Ich glaube ich bin so ein Fall, der wenig Aussicht auf Besserung durch konventionelle Methoden hat.
P.S. Zwischenzeitlich bin ich über etwas gestoßen, was interessant ist: Polyvagale Theorie. Demnach gibt es zwei Vargus-Nerven und beide steuern Magen und Speiseröhre. Das könnte noch ein Ding sein, dass man durch so eine Art Synchronisation des Nervensystems Magen und Speiseröhre wieder zum ordnungemäßen Laufen bekommt.
Re: Heilung aber wie?
von Jana am 19.03.2022 20:16Hallo PeterPaul, darf ich fragen, wie es dir heute geht?
Re: Heilung aber wie?
von Silke am 24.02.2022 11:50Hallo Angela,danke deiner Nachfrage.Besserung ist bei mir leider keine in Sicht.Hatte wieder ein Termin bei meinem HNO,hätte ich mir sparen können.Von meiner Zahnärztin bekam ich eine Überweisung zur Mundschleimhautsprechstunde.Er schaute sich alles an, hörte mir auch zu und sagte im Mundraum sieht er keine Veränderungen,Zähne und Kiefer in Ordnung.Ich sollte doch aufhören zu den Ärzten zu gehen,sie haben ja alle Untersuchungen gemacht.Auf Verdacht stillen Reflux ist er garnicht eingegangen.Ich steh also wieder am Anfang.Ernährung habe ich ja auch umgestellt,gurgele nach jedem Essen und nehme Graviscon.Ich kann aber auch nicht sagen das mir das eine Linderung bringt.Dieses Brennen im Mund ist halt immer da,am Gaumen und auf der Zunge.Verschleimter Hals mal mehr,mal weniger und das seit einem Jahr. Man weiss sich keinen Rat mehr.Leinsamentee trinke ich auch.Es geben auch die Ärzte unterschiedliche Ratschläge.Meine Hausärztin sagt ich soll normal essen,da ich ja 10 kg abgenohmen habe.Einer sagt ich soll keine Kohlenhydrate wie Brot essen.Man weiss ja als Patient garnicht was man glauben soll,man ist wirklich allein gelassen.Ich lese oft sehr still mit um auch neue Erfahrungen zu sammeln und auch Tips umzusetzen.Würde mich freuen wenn wir im Austausch bleiben.LG Silke
Re: Speiseröhrenentzündung durch Kohlensäure - Dauer bis Heilung
von inscience am 23.02.2022 20:08Ja, bei so langen Wartezeiten ist das tatsächlich sehr nervend. Ich überlege mir eher zu einem Privatarzt zu gehen. Gegen die 24 Stunden-Messung hätte ich am wenigsten etwas - aus meiner Sicht sollte man das eher mache, bevor man bei mir eine Beweglichkeitsstörung vermutet und mir so einen großen Schlauch zum Schlucken gibt. Denn wenn stiller Reflux nachgewiesen wird (was es doch sein muss, warum sollte ich sonst 3 Entzündungsherde haben - die kommen sicher nicht von einer Beweglichkeitsstörung der Speiseröhre, wo ich völlig normal Trinken und Suppen essen kann ...), kann ich mir die andere Untersuchung sparen. Nur die wollen mit der heftigen Untersuchung starten. Und dagegen sträube ich mich.
Wow, 36 Kapseln, auch nicht ohne (also auch nur, wenn man Probleme beim Schlucken hätte
). Aber gut, dass diese Therapie so umfangreich gemacht wird, das klingt schon sehr sehr gut. Ich bin gespannt, wie es bei dir verläuft.
Sind das denn andere Präparat die man in der Apotheke bekommt? Es gibt doch etliche Präparate mit mehreren Millionen Bakterien für den Darm (z. B. von Omni-Biotic).
Re: Speiseröhrenentzündung durch Kohlensäure - Dauer bis Heilung
von Tim am 23.02.2022 18:55Danke für Nachricht. Immer wieder desillusionierend mit so manchen (Fach-)Ärzten nachdem man so lange gewartet hat.
Ist die 24h-Messung eine Restech-Messung? Das habe ich auch beim HNO-Arzt machen lassen, bzw. ich habe das bei ihm durchgesetzt, weil es auf seiner Website stand. Das ist wirklich eine relativ feiner Schlauch, eher wie ein Nylon-Faden. Als Ergebnis konnte man bei mir sehen wie der PH-Wert nachts saurer wird. Das ist praktisch ein Nachweis für laryngophayngealen Reflux (Stillen Reflux). Diese Messung ist jedenfalls nicht sehr beeinträchtigend ... es kribbelt/kitzelt ein bisschen im oberen Rachen an der Stelle, wo die Sonde aufhört, aber auch nur wenn man daran denkt. Für 24h ertragbar. Ich kann nur hoffen die finden etwas und mal endlich das Richtige und Du musst nicht weiter suchen, oder nach einem neuen Arzt.
Ich bin noch mitten in der Kur gegen meine Dünndarmfehlbesiedlung, schlucke etwa 36 Kapseln ;) mit natürlichen Präparaten am Tag, seit 2,5 Wochen. Anfang März kann ich dann nach einem neuen Atemtest schauen ob der ganze Spass etwas gebracht hat oder ob ich weiter machen muss. Ich denke ich schreibe danach nochmal einen ausführlicheren Bericht darüber.
Re: Speiseröhrenentzündung durch Kohlensäure - Dauer bis Heilung
von inscience am 21.02.2022 20:01Ach, das ist immer alles ärgerlich, wie lange das mit den Terminen dauert. Bei dir ebenso (bei mir auch). Aber gut schon mal, dass du eine Diagnose hast und das auch ganzheitlich angegangen wird. Diese ewigen Medikamente sind auf Dauer auch keine Lösung. Und eine Darmsanierung ist da eine gute Idee (überhaupt spielen die Bakterien im Magen und Darm eine wichtige Rolle für die Gesundheit).
Ich war heute in der Refluxabteilung des Krankenhauses. Der Arzt hat sich gerade mal 5 Minuten Zeit genommen und gemeint, er sieht da gleich ein anderes Problem, eventuell eine Mobilitätsstörung der Speiseröhre. Dass ich aber völlig normal Flüssigkeiten schlucken kann, nur eben feste Nahrung nicht, darauf ist er nicht eingegangen. Er will weitere Untersuchungen machen, wo ich einen Schlauch durch die Nase schlucken soll, um die Beweglichkeit zu testen. Und dann ein zweites Mal, wo dann die Säure 24 Stunden gemessen wird, um zu schauen, ob es stiller Reflux ist.
Ich möchte das eigentlich gar nicht machen. Dass ich einen Schlauch nicht ohne weiteres schlucken kann, bei einer Schluckstörung, ist mir jetzt schon klar. Auf die Frage, was denn die Behandlungen wären, je nach Diagnose, meinte er: entweder Medikamente (bei Reflux) oder Akupunktur bei der Beweglichkeitsstörung der Speiseröhre, was vielen eine Verbesserung bringt. Operation rät er eher ab, weil das eher wenig bringt.
Irgendwie hat mir das heute sehr den Mut genommen. Und an eine Beweglichkeitsstörung glaube ich nicht, denn ich hatte all die Zeit über auch Husten, habe keinerlei flüssigen Rückfluss, aber 3 Entzündungsherde (Speiseröhre/Magen/Dünndarm) und einen Schatzki-Ring, was auch eher auf Reflux deutet. Dass ich die Kohlensäure als Ursache ansehe, hat er gleich abgetan, das sei nicht möglich, das mache dem Magen nichts - und das obwohl ich 1,5 bis 2 Liter pro Tag getrunken habe.
Er meinte, das käme eher von zu hastigem Essen oder vom Hinlegen nach dem Essen (beides mache ich aber nicht).
Ich überlege eher, ob ich das weiter aussitzen soll. Denn eine leichte Besserung ist vorhanden, ich kann mittlerweile ein weiches Ei essen und gut gekaut ein Toastbrot. Also alles, was weich und sehr lange kaubar ist, damit nicht zu viel Masse runter"gedrückt" werden muss. In dem Sinn behalte ich halt die gesunde Ernährung bei. Ich weiß auch nicht, was ich hier noch weiter machen kann ... alles sehr schwierig.
Re: Heilung aber wie?
von Angela am 19.02.2022 14:56Hallo Silke, ich wollte mal nachfragen wie es bei dir unterdessen aussieht mit dem stillen Reflux und ob das Medikament dir weiter geholfen hat,was du sonst noch an der Ernährung geändert hast und wie dein Erfolg damit einhergeht.
Ich leide jetzt seit knapp einem Jahr daran, habe mich selbst diagnostiziert weil wer kennt das nicht, man von Ärzten einfach nicht ernst genommen wird und nur mit ppi abgeschoben wird, vielleicht noch Magenspiegelung und das war's Auch die Magenspiegelung bei mir ergab nichts nennenswertes, deswegen auch dort einfach die Therapie mit Ppi als VORSCHLAG zum Ausprobieren kam.Naja es wurde Angst eingelöst und ich habe sie tatsächlich 6 Wochen genommen, natürlich ohne Erfolg.
Nun kann man heute ja selber recherchieren und kann somit selbst Hand anlegen und seine Symptome angehen.Teilweise natürlich erfolglos oder der Erfolg lässt auf sich warten.Gavicsonadvance wollte ich nicht auch noch kaufen um etwas mehr probiert zu haben, weil auch das nicht auf Dauer den Erfolg bringen kann.Ich habe komplett auf Zucker verzichtet momentan und auch yogurt usw, weggelassen.zumindest brachte es eine teilweise Besserung.Aber momentan ist der Schleim im Hals wieder vermehrt obwohl ich natürlich immer beobachte wonach es mehr wird oder woran es eventuell gelegen haben könnte.Oberkörper schlafe ich auch erhöht,was nicht gerade angenehm ist.Nach dem Essen trinke ich einen großen Schluck goldleinsamen Tee wie es die Ernährungsdocks im Video erklären, sozusagen als Deckel auf dem Nahrungsbrei.Ich rede mir nun ein,dass der Schleim sich nach und nach löst und das der Anfang vom Erfolg ist,da der Schleim im Hals vorher immer festsitzend war.Ich würde mich freuen wenn du mir antwortest.


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