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Re: Kehlkopf und Luftröhre entzündet - Angst
von admin am 02.11.2015 14:43Hallo,
wann genau nimmst du deine Tabletten ein und welche Tabletten nimmst du (Markenname und Dosis)?
Re: Kehlkopf und Luftröhre entzündet - Angst
von Laura83 am 02.11.2015 14:23Hanem Ich auch schon mar probiert. Allerdings nur eine Packung, da diese kein Erfolg brachte, nahm ich das nicht weiter. Halsschmerzen hab ich ja nicht mehr, nur so ein Gefühl von entzündet im Kehlkopf luftröhre. Ob ich je wieder gesund werde? Heute ist es wieder schlimmer. :(
fluxi
Gelöschter Benutzer
Re: Kehlkopf und Luftröhre entzündet - Angst
von fluxi am 02.11.2015 13:18Hallo Laura,
wenn ich von meinem Fall schließe und wir davon ausgehen, dass Du stillen Reflux hast, dann mußt Du auf jeden Fall Geduld haben, 3 Monate von dem Moment, an dem man die richtige Therapie gewählt hat sind schon notwendig - mit den "Vorversuchen" vergeht da schnell mal mehr als ein halbes Jahr.....
Hast Du hier schon die verschieden Themen etwas durchgelesen?
Was mir sehr geholfen hat und immer noch hilft: GeloRevoice
In Zeiten in denen es mit den Halsschmerzen schlimm war habe 3 bis 4 mal täglich nach dem Essen eine Tablette ganz langsam im Mundwinkel zergehen lassen und auch zum Schlafen eine Tablette im Mund behalten
(damit das nicht zu sehr in die Kosten geht unbedingt 3´er Packung mit 60 Tabletten in Internetapotheken kaufen - ich zahle dafür gute 11€)
Gute Besserung!
fluxi
Kehlkopf und Luftröhre entzündet - Angst
von Laura83 am 02.11.2015 07:42Hallo an alle,
Ich bin neu hier und hoffe, dass ihr mir helfen könnt. Ich bin sehr verzweifelt.
Ich (w32) habe seit 5 Monaten eine Entzündung in der luftröhre, Kehlkopf. Es fühlt sich an wie wenn ich am Winter hinter dem Bus gelaufen wäre. Habe auch Auswurf, durchsichtig, zeh. Manchmal mehr, manchmal weniger. Wenn ich die Luft ganz doll auspuste, habe ich so ein hustgefühl.
Ich war schon beim HA. Antibiotika bekommen. 3x. Nix half. Lungenarzt: Lungenfunktionstest. Alle Werte über 100%. Bronchialspiegelung, etwas gerötet, viel Schleim nix festgestellt. PH Sonde, Magensäure kommt hoch. Omaprazol 40 mg morgens und abends seit 2 Monaten. Es wird einfach nicht besser. Habe so Angst, dass das nie weggeht. Hatte auch alle 2-3 Wochen Halsschmerzen. Die sind weg und der bellende husten ist weniger geworden. Bitte helft mir. Habe so Angst. Ich will wieder Sport machen, das Leben genießen.
Danke,
LG Laura
stiller Reflux bei Kindern
von tina am 29.10.2015 20:52Guten Morgen,
Ich bin einfach ratlos und ich habe das Gefühl, mein Kinderarzt nimmt mich nicht ernst.
Kurz zur Geschichte meines Sohnes:
Die Schwangerschaft war seit der 9. Wochen kompliziert. Es gab ein 2. Gebilde, erst hieß es ein toter Zwilling, dann sei es nur eine leere Hülle gewesen....es konnte nie geklärt werden. Dann kamen Gallenkoliken, steigende Leberwerte und Schwangerschaftsdiabetes hinzu. Ab dem 6. Monat hatte ich Frühwehen, der kleine Ole kam fünf Wochen auf natürliche Weise zu früh auf die Welt (grünes Fruchtwasser). Er zeigte nach der Geburt keinerlei Reflexe, er wurde sofort auf die Intensivstation gebracht, wo er noch zwei Wochen blieb. Er wurde per Magensonde die erste Woche ernährt. Danach fing es eigentlich an, dass der Kleine das Getrunkene erbrach und auch nur krampfte und schrief...das erste Mal hat er eigentlich mit 2 Jahren durch geschlafen.
Der Arzt tat alles ab "Speikinder sind Gedeihkinder". Mit 7 Monaten schrie er dann immer sobald man ihn in die Querlage brachte....der Arzt meinte er hätte Verstopfung...und mit einem Jahr reagierte er dann mit Fieber, aß nichts mehr... ich habe immer den Verdacht nach Sodbrennen geäußert, da immer ein "Glucksen" zu hören war und er nur auf meinem Arm in sitzender Position geschlafen hat. Mit 1,5 Jahren habe ich endlich eine Überweisung zur Charite in Berlin bekommen. Da mein Kind mittlerweile von Arztbesuchen verängstigt war, wurde von einer ph-Metrie abgeraten. Meine Erzählungen reichten, es gab eine 8-Wochen Kur mit Antramups. Mein Kind blühte richtig auf. Aß um die Wette, nahm zu......nach 3 Monaten kam der Rückschlag....wieder m.E. Sodbrennen...so zieht sich das durch....es geht meistens mit Sodbrennen los, dann kommt der Husten und die dichte Nase zum Teil Mittelohrentzündungen.... der trockene Reizhusten vor allem ab 17 Uhr und die Nase ist nachts dicht.... Winter über nur Atemwegserkrankungen, inhalieren mit Salbutamol etc....seitdem er 4 ist auch Kruppanfälle...fährt man nächsten Tag mit dem Kind zum Arzt, kann er nichts feststellen, wird als Übermama dargestellt...da wird man verrückt....Mittlerweile habe ich raus gefunden, dass er es vorrangig im Herbst bis Frühling Sodbrennen hat, wenn er Wasser mit Kohlensäure trinkt und Gewürzgurke oder Paprika isst....er ist ein ganz liebes Kind, wenn ihm das Sodbrennen quält, ist er nicht wiederzuerkennen, gereizt und uneinsichtig. Ich habe alles probiert Globulis, Omeprazol....letztes Jahr im April waren wir dann im Ernst-von-Bergmann-Klinikum Potsdam zur Spiegelung: Ergebnis, Magenklappe schließt richtig; es wurde eine Entzündung im Dünndarm festgestellt und Enzyme gefunden, die auf eine Glutenunverträglichkeit hinweisen, aber es waren zu wenig Enzyme wohl. Daraufhin wurde Blut beim Kinderarzt abgenommen, Glutenallergie konnte nicht bestätigt werden.
Abschlussbericht: Magenklappe schließt richtig, dennoch kann es sein, dass er Sodbrennen hat, 4 Wochen Kur mit Omepraol morgends und abends jeweils 20 mg. Hat super geholfen.... nur die Frage,was es für eine Entzündung sei, konnte mir keiner beantworten. Seit diesem Jahr hat er es fast dauerhaft trotz Omeprazol, gebe ihm derzeit 20 mg abends und es hilft überhaupt nichts....es kommt räuspern und niesen vor allem morgens und abends dazu...dichte Nase und Glucksen nachts....
Mittlerweile hat er heftige Zahnprobleme....wir putzen wie die Blöden wirklich und er muss sich einer Zahnbehandlung nach der anderen unterziehen. Die Zahnärztin meinte, die Säure sei nicht zu unterschätzen. Da gerade die neuen Zähne durchkommen, möchte ich ihm das zukünftig ersparen...ich bin ratlos und erschöpft und mein Sohn glaube ich um so mehr.
Aufgrund der andauernden Problematik waren wir Ende August für vier Tage im Klinkum Buch, um evtl. den Reflux zu diagnostizieren. Alle Untersuchungen waren unauffällig, kein Reflux. Auf Raten meines Kinderarztes habe ich zwei Videos zur nächtlichen Problematik aufgenommen und vor allem das starke Räuspern wiedergespiegelt. Daraufhin wurden wir eine Nacht ins Schlaflabor, die Symptome in dieser Nacht waren natürlich nur minimal. Wie ein Vorführeffekt. Ergebnis: nichts besonderes feststellbar. Mein sechsjähriger Sohn kann keine Ärzte mehr sehen. Ich mache mir nur Sorgen und fühle mich nicht ernst genommen. Es muss doch eine Ursache geben. Mein Kampf um die Diagnose stiller Reflux.... Bitte um Hilfe, wann wird man ernst genommen?
Re: Halsschmerzproblematik
von admin am 21.10.2015 17:12Hallo Claudia,
da deine Symptome dich im Rachen quälen würde ich zu einem HNO raten, der aber Spezialist auf dem Gebiet "stiller Reflux" / "LPR" ist.
Auf gut "Glück" 8 Wochen PPI einnehmen würde ich auch nicht, PPIs sind nicht ohne und sollten wenn nur wohl dosiert eingenommen werden.
PPIs müssen - wenn angezeigt - je nach Marke und Präparat 30 Minuten vor dem Essen eingenommen werden. Nimmst du bspw. Omeprazol zum Essen und nicht 30 Min vorher ein ist Tablette wirkungslos.
LG
fluxi
Gelöschter Benutzer
Re: Halsschmerzproblematik
von fluxi am 21.10.2015 13:11Hi Claudia,
also auch von meiner Seite volle Bestätigung des Admins: 3 Wochen PPI bei Stiller Reflux Halsschmerzproblematik ist viel zu kurz, das ist OK bei Magen/Sodbrennen-Problemen, ich bin kein Arzt aber 40mg 2xtäglich für 8 Wochen halte ich fürs erste angebracht
>>Wie kann man einen Zwerchgfellriss denn Therapieren??
therapieren geht nicht wirklich, außer schonend esssen und Magen/Darm eventuell durch eine Omnibiotik-Kur "optimieren", ansonsten gibt es eine Zwerchfelloperation die bei 1cm Hernie wohl nicht gemacht wird und sehr risikoreich ist
>>Wer ist nun der richtige Ansprechpartner, eher ein HNO oder ein Gastroenterologe? (Berlin Steglitz)
ich war beim HNO Dr. Göktas (Kurfürsten Damm, kennt sich wohl ganz gut mit stillem Reflux aus, aber war auch nicht total überzeugend)
Gastroenterologe war bei mir Dr. Sollenböhmer in der Hessenallee etwas westlich Funkturm, den kann ich schon wirklich empfehlen.
>> Wie wichtig ist es den Säureblocker 1 Stunde vorm Essen zu nehmen, kann es auch länger vorher sein? (Am Abend klappt das bei mir meistens schwer,...)
ich denke nicht so, aber es ist auch nicht egal wann man sie nimmt
Mein Leben mit stillem Reflux
von Toby am 19.10.2015 16:46Guten Tag,
wie viele andere hier habe auch ich eine lange Leidensgeschichte hinter mir. Bei mir begann es vor 4 Jahren von heute auf morgen. Ich dachte, ich hätte einen grippalen Infekt, klagte über Halsschmerzen, hatte keine Stimme mehr und einen entzündeten Rachen. Daraufhin wurde ich von meinem Haus- und HNO-Arzt mit Antibiotika behandelt bzw. regelrecht zugepumpt ohne Erfolg. Von da an muss ich jeden Tag aufs neue schauen wie es mir geht... Manchmal habe ich recht gute Tage in denen ich Bäume ausreissen könnte oder es ist genau andersrum. Mein damaliger HNO vermutete eine chronische Mandelentzündung als Grund und ließ mich als Versuchskanninchen an einer Medikamentenstudie teilnehmen, die ich nach einem halben Jahr genervt abgebrochen habe. Als letzten Ausweg schlug er mir eine Mandelentfernung vor, die ich dann leider nach Rücksprache mit einem anderen Arzt tatsächlich durchführen ließ. 3 Wochen nach der OP fingen die ganzen Beschwerden wieder von vorne an. Daraufhin wurde nur noch an mir rumgedoktort. Mal wurde mir eine PPI-Dosis über mehrere Wochen verabreicht oder mal wieder Antibiotika, weil man eine Kehlkopfentzündung annahm. Auch 2 Magenspiegelungen habe nun schon hinter mir, die auch keinen Aufschluss gaben. Ein Reflux oder Problem mit dem Magen war nicht erkennbar. Natürlich wurde ich dann irgendwann auf die Psychoschiene abgeschoben und man sah es den Ärzten richtig an wie sie einfach nur ratlos und ohne Interesse weiter an die Sache gingen. Ich habe nun währenddessen in Heidelberg und Umgebung 7 HNO-Ärzte, 3 Hausärzte, 2 Gastroentrologen und einen Neurologen aufgesucht die ich letztendlich zur Verzweiflung gebracht habe.
Nun war ich im August bei einem HNO-Arzt mit Fachrichtung stiller Reflux, den ich durch eigene Recherche im Internet entdeckt hatte und wurde bei diesem vorstellig. Nach kurzer Schilderung meiner Symtome, folgte eine gründliche Endoskopie und der Arzt entnahm eine Probe aus meinem Rachen, die er wohl mit einer Lösung vermischte um den Säuregrad festzustellen. Nach dem Ergebnis urteilte er, dass in meinem Rachen wohl ein unheimlich saures Millieu vorherrscht und die Becherzellen schon erhebliche Entzündungen aufweisen. Mir wurde daraufhin noch Blut entnommen um eine Allergie als weitere Ursache auszuschliessen.
Leider musste ich 4 Wochen wegen Urlaub etc. auf das Ergebnis warten und der nächste Termin sollte sich leider als weniger positiv als erhofft rausstellen... Ich wurde bei dem 2. Termin nicht mehr von dem untersuchenden Arzt empfangen, sondern von seiner jüngeren Kollegin, die gleich zu Beginn auch offen zugab in der Materie nicht so bewandert zu sein und lediglich mit dem anderen Arzt Rücksprache hielt. Zumindest wurde nun wohl sehr sicher ein stiller Reflux vermutet und mir wurde wieder der übliche Kram vorgebetet wie Kopfende vom Bett hochstellen, Ernährung umstellen, Genussmittel wie Rauchen oder Alkohol, wenn möglich ganz lassen etc. Außerdem soll ich nun Maaloxan 3mal täglich einnehmen. Die Dame konnte leider null auf meine weiteren Fragen eingehen und so stehe ich nun leider etwas voreingenommen der ganzen Sache gegenüber. Ich werde natürlich alle Dinge befolgen und nun versuchen 2 Monate wie ein Mönch zu leben.
Nun meine Frage an die Runde... ich habe seit 1 Jahr nun vermehrt Probleme mit meinen Zähnen und frage mich, ob das wohl auch dadurch kommen kann. Bei mir beginnen gerade besonders die Backenzähne und die unteren Schneidezähne extrem zu schwächeln. Hat jemand ähnliche Probleme?
Re: Halsschmerzproblematik
von claudia am 16.10.2015 10:03Vielen Dank für die schnelle Antwort..!
Der Hausarzt: sagte das Jahr über immer: es ist psychosomatisch
Der HNO: hat beim ersten Mal einfach die Theorie aufgestellt Räuspern könne durch die Säure ausgelöst sein und sagte Hausarzt soll das testen mit Säureblockern
Hausarzt sagte: Das ist Quatsch, ich hätte keinen Reflux
Nach langer langer Zeit als die Symptome immer schlimmer wurden bat ich den HNO nochmals um Rat: er hat mit so nem langen Teil bis in den Hals geschaut und sagte es sieht da eindeutig so aus als ob das von Säure kommt, nicht durch irgendeinen Infekt.
Daraufhin hat mir der Hausarzt pantoprazol verschrieben , das ich halt 3 Wochen lang morgens umd abends und dann nur noch 1x am Tag nehmen soll (weil es nicht so gut sei).. zusätzlich die Ernährungstips und Überweiseung zum Gastroenterologen....
Gastroenterologe:
bei Magenspiegelung war nix zu Erkennen, kein Grund für Halsschmerzen, keine andere Auffälligkeit,...
hat das mit dem Zwerchfellriss ganz nebenbei erwähnt. Sei nix besonderes das hätten ganz viele könne aber Grund für einen Reflux sein. Wär nur ganz klein. Weiter hab ich nix erfahren..
>>Wie kann man einen Zwerchgfellriss denn Therapieren??
>>Wer ist nun der richtige Ansprechpartner, eher ein HNO oder ein Gastroenterologe? (Berlin Steglitz)
>> Wie wichtig ist es den Säureblocker 1 Stunde vorm Essen zu nehmen, kann es auch länger vorher sein? (Am Abend klappt das bei mir meistens schwer,...)
Re: Halsschmerzproblematik
von admin am 16.10.2015 09:45Hallo,
naja es kommt nicht selten vor, dass bei einem stillen Reflux viel Zeit "vergedeutet" wird ehe eine echte Diagnostik statt findet.
Aber der Reihe nach:
Dein Hausarzt: Wie kam er auf die Idee, diese Diagnose zu stellen?
Dein HNO: Wie kam er auf die Idee, einen Reflux auszuschließen? Eine Laryngoskopie, also die Untersuchung des Kehlkopfes, ist keine Diagnostik. Erst wenn die Krankheit schon sehr heftig und stark fortgeschritten ist lassen sich hier Rötungen oder Veränderungen der Schleimhaut feststellen.
Dein Hausarzt: Wieso 3 Wochen? Wieso 2 x täglich? Wieso dann nur noch 1 x am Tag?
Nun wurde ein Zwechfellriss bei dir festgestellt: Wird dieser therapiert?
Aus meiner Sicht macht es Sinn die Messung dort durchzuführen, wo die Symptome auch sind. Eine Messung in der Speiseröhre bringt für dieses Krankheitsbild nicht viel, da zwischen Speiseröhre und Rachen noch ein Schließmuskel sitzt (der obere ösophageale Sphinkter). Man kann also nicht wissen, was im Rachen ankommt wenn man in der Speiseröhre misst.
Eine Messung macht schon deshalb Sinn um zu überprüfen: Wann du die Rückflüsse hast (die Symptome treten ja auch zeitverzögert auf) und wie stark die pH Werte absinken. Eine PPI Therapie sollte zudem mind. 8 Wochen durchgeführt werden damit die Schleimhaut im Rachen sich regenerieren kann. Vorher wirst du ohnehin keine Sympomverbesserung spüren.
Hoffe ich konnte helfen.


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