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NewAge2017

35, Männlich

Beiträge: 10

Re: Niemals aufgeben - Stiller Reflux/LPR erfolgreich geheilt

von NewAge2017 am 13.01.2017 19:24

Nochmal zur Vorwarnung: Jeder Körper ist verschieden und es gibt soweit ich weiß bis heute kein Patentrezept, keine Wunderpille gegen Stillen Reflux/LPR.

Mich hat ein vielseitiger Lösungsansatz zum Erfolg gebracht: es ist eine Kombination aus Ernährung, Mentaltraining und Supplementierung.

1.Ernährung:

Hierbei konzentriere ich mich auf eine ausgewogenen Ernährung, so wie man es sich als gesund vorstellt, aber ich esse auch ab und zu eine Pizza oder Eis usw., wobei ich auf nichts mehr verzichten muss. Falls jemand wirklich starke Probleme mit gewissen Lebensmitteln hat würde ich auf diese natürlich auch erstmals verzichten. Ich hatte auch einige von diesen aber mit der Zeit waren diese auch kein Problem mehr. Hätte ich fast vergessen: Früher habe ich sehr viel kohlensäurehaltiges Mineralwasser getrunken, heute trinke ich fast nur noch stilles Wasser.

Grüne Smoothies: Ich habe mich sehr mit dem Thema Säure-Basenhaushalt beschäftigt und es machte für mich Sinn dass bei mir dabei etwas aus dem Gleichgewicht gekommen war. Also habe ich im März 2016 damit begonnen mehr grünes Blattgemüse in meine Ernährung aufzunehmen(Spinat,Feldsalat). Nachdem ich mich ausreichend informiert hatte begann ich grüne Smoothies in meinen Alltag einzubauen. Ich habe einfach damit begonnen täglich nach den Mahlzeiten eine Hand voll Spinat und Feldsalat mit Wasser Mixer zu werfen und habe dass dann mit etwas Wasser getrunken. Bitte auch hier beachten dass meiner Meinung nicht immer gilt viel hilft viel, sondern langsam anfangen und kleine Portionen mehrmals am Tag einbauen. Ich gebe heute außerdem immer noch einen Teelöffel Gerstengras mit in den Smoothie, dass mache ich bis heute 3x am Tag und habe wirklich das Gefühl das es mir sehr gut tut.

Ingwertee: Ein echter Segen für die ständige Rachenentzündung, sehr entzündungshemmend und verdauungsfördernd. Auch in Fällen von Erkältung usw. sehr hilfreich. Aber bitte auch hier aufpassen und langsam beginnen, einfach etwas frischen Ingwer als Tee aufkochen, wenn er zu stark ist und im Rachen reizt etwas verdünnen. Ich trinke täglich nach jeder Mahzeit etwas davon, aber nicht viel, nur ein halbes Glas oder so.

2.Mentaltraining:

Genauso wichtig wie die Ernährung ist meiner Meinung nach die mentale Einstellung um wirklich gesund zu werden. Es besteh eine ganz starke Verbindung in unserem Körper zwischen Verdauungssystem und Gehirn. Es gibt ja auch Studien die beweisen dass sich Meditation, Yoga usw. sehr positiv auf Refluxbeschwerden auswirken. Heute bin ich sehr stark davon überzeugt, dass der Körper starke selbst Heilungskräfte besitzt. Besonders bei stillem Reflux, wo offensichtlich der SChließmuskel des Magens problemlos funktioniert können mentale Probleme eine große Rolle spielen. Im Nachhinein wurde mir klar dass meine Beschwerden auch in einer Zeit begannen in der ich sehr viel Stress hatte. Mir hat in diesem Zusammenhang sehr das Buch "Du bist das Placebo" von Dr.Joe Dispenza geholfen. Ich bin zwar nicht täglich am meditieren, aber ich versuche mich bewusst in gewissen Alltagssituationen zu entspannen, achte dabei sehr auf Atmung usw. Mir hat das sehr geholfen.
z.B.: Früher legte ich mich oft nach dem Essen in den Sessel um mich zu entspannen. Nachdem ich von meinem Refluxproblem wusste habe ich das natürlich vermieden, da man sich nach dem Essen nicht hinlegen soll um den Rückfluss von Magensäure zu verhindern. Dies ist beim typischen Reflux, wo ein Zwerchfellbruch vorliegt oder der Schließmuskel nicht richtig funktioniert sicher sinnvoll, aber mir tut es sehr gut mich nach dem Essen bewusst im Sessel zu entspannen.

3.Supplementierung:

Produkte die als Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung allgemein fürs Wohlbefinden sinnvoll sind.
Vitamin D: ich habe mich testen lassen und hatte einen Mangel, dehalb supplementiere ich täglich 2.000 internationale Einheiten.
Kurkumin: sehr entzündungshemmend und verdauungsfördernd, also optimal im Falle von LPR.
Omega 3: Die Omega 3 Fettsäuren sind auch entzündungshemmend und meist besteht ein Ungleichgewicht zwischen Omega 6 und 3, deshalb auch für die allgemeine Gesundheit sehr sinnvoll.

 

Diese Punkte habe ich seit März 2016 nach und nach in meinen Alltag eingebaut und heute bin ich die ganzen oben beschriebenen Beschwerden zu 95% los. Aber bitte nicht zu voreilig sein, ich habe zwar gemerkt dass mir die einzelnen Maßnahmen gut tun, aber bis ich wirklich einen klaren Unterschied gemerkt habe dauerte es ungefähr 1-2 Monate.

Nochmal kurz als Zusammenfassung was mir geholfen hat:
1. Basischere ausgewogene Ernährung/Mentale Einstellung und Entspannungstraining
2. Ingwertee
3. Kurkumin
4. Vitamin D
5. Omega 3

Ich hoffe diese Tipps können einigen etwas weiter helfen und ich beantworte natürlich auch gerne Fragen dazu in den Kommentaren.
Also wie im Titel bereits erwähnt, niemals aufgeben, man kann jedes Problem lösen, wenn man die Hoffnung und den Willen nicht verliert. Ich weiß wie aushilflos man sich manchmal mit diesen Beschwerden fühlt aber heute kann ich endlich sagen ich habe es geschafft und kann wieder ein normales glückliches Leben führen.

Lg Alexander

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.01.2017 19:34.

Mathias78

47, Männlich

Beiträge: 2

Re: Niemals aufgeben - Stiller Reflux/LPR erfolgreich geheilt

von Mathias78 am 11.01.2017 18:56

da bin ich gespannt.Schade das hier nur so wenieg Leute online  was schreiben.Mein leidensweg ist sehr lang seit etwa 2012.2014 fundoplicatio,2016 refundoplicatio und immer nicht besser weiter auf ppi mit weiteren Problemen

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NewAge2017

35, Männlich

Beiträge: 10

Re: Niemals aufgeben - Stiller Reflux/LPR erfolgreich geheilt

von NewAge2017 am 08.01.2017 19:58

Teil 2 meiner Leidensgeschichte mit dem Stillen Reflux:

Bis März 2015 hatte ich zwar noch keine offizielle Diagnose eines stillen Refluxs, aber aufgrund der Symptome und der Vorgeschichte war ich mir schon ziemlich sicher dass ich an LPR leide. Um aber endlich Gewissheit zu haben vereinbarte ich noch einen Termin bei dem bekanntesten HNO-Spezialisten in meiner näheren Umgebung. Dort bekam ich nun nach einer Kehlkopfspiegelung die Bestätigung schwarz auf weiß: laryngopharyngealer Reflux auch bekannt als atypischer oder stiller Reflux.
Um das Problem zu beheben verschrieb er mir Nexium(40mg) 2x täglich für 2 Monate und meinte die Beschwerden sollten sich dadurch bessern.

Doch da ich wie bereits erwähnt nach intensiver Internetrecherche ein Gegner dieser Säureblocker war, schob ich die Symptome wieder mal vor mir her und versuchte mein Glück bei mehreren homöopathische Ärzte und mit allen üblichen Hausmitteln ohne sichtbaren Erfolg.
Danach versuchte ich Gaviscon Advance nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafen gehen, wobei ich auch etwas Besserung spürte, aber auch das reichte noch nicht wirklich aus um meine Symptome für den Alltag erträglich zu machen.

Außerdem war ich moralisch mittlerweile am Boden, da ich nach dieser langen Zeit wirklich keinen Ausweg mehr sah. Zu diesem Zeitpunkt informierte ich mich über die verschiedenen Operationsverfahren wie Fundoplikation, Linx usw., da
ich mittlerweile zu allem bereit war, um meinen Beschwerden endlich ein Ende zu bereiten. Doch die Studienlage ist zu diesem Thema sehr gespalten, auch die verschiedenen Operationsmöglichkeiten bieten im Gegensatz zu der klassichen Refluxerkrankung(GERD),
in diesem Fall keine Heilungsgarantie. Besonders in meinem Fall schien das Problem nicht ein ungenügender Magenverschluss zu sein, wie gesagt ich litt nie unter klassichen Problemen eines Refluxs wie z.B. chronisches Sodbrennen usw..

Mittlerweile hatte ich viel Gewicht verloren und litt unter leichter Depressionen, da ich sowieso keinen Ausweg mehr wusste, begann ich im November 2015 dann täglich das verschriebenem Nexium einzunehmen.
An meiner Ernährung hatte ich bisher nichts besonderes geändert, aber ich hatte natürlich gemerkt dass nach großen Portionen oder schwer verdaulichem(wie Pizza usw.) die Symptome noch unangenehmer wurden und ich ein leichtes Brennen im Hals verspürte.
Die 2 monatige Kur mit dem Nexium brachte etwas Besserung, aber ich wusste damals dass ich niemals lebenslänglich davon abhängig sein wollte, da ich sehr gut über die schädlichen Nebenwirkungen dieser Medikamente bescheid wusste.

Nun befinden wir uns bereits im Jänner 2016 und meine Lebensqualität war inzwischen wirklich an einem Tiefpunkt angelangt. Mir war klar dass sich endlich etwas ändern musste. Da auch die verschiedenen HNO-Spezialisten kein Patentrezept hatten um das Problem in den Griff zu kriegen musste ich endlich meinen inneren Schweinehund überwinden und etwas grundlegendes an meinen Ernährung, Einstellung und Überzeugung verändern. Ich hatte damals schon von verschiedenen Diätformen gehört die sich positiv auf Refluxprobleme auswirken können: Low Acid Diet(Koufmann), Food Map, Low Carb, Paleo usw. und war nun bereit diese endlich strikt einzuhalten, falls sich meine Beschwerden endlich bessern würden.

Als Entwarnung zu den Diätforemn: Glücklicherweise kann ich heute wieder so gut wie alles ohne große Einschränkung essen.
Aber ich will hier niemandem zu viel versprechen, jeder Körper ist unterschiedlich und ich kann nur erzählen wie es in meinem Fall ist.

Nun habe ich den Großteils meines Leidenswegs aufgeschrieben, dass nächste mal werde ich endlich einen positiveren Post verfassen können, dort werde ich detailiert darauf eingehen was mir letztendlich gegen diese Erkrankung geholfen hat.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.01.2017 20:00.

crashley

64, Männlich

Beiträge: 1

Re: Niemals aufgeben - Stiller Reflux/LPR erfolgreich geheilt

von crashley am 04.01.2017 23:40

Lieber Alexander. Ich habe seit über 5 Jahren 95% deiner hier beschriebenen Symptome und bin gespannt, wie deine Geschichte weitergeht. Liebe Grüße, Andreas

Antworten

NewAge2017

35, Männlich

Beiträge: 10

Re: Niemals aufgeben - Stiller Reflux/LPR erfolgreich geheilt

von NewAge2017 am 04.01.2017 19:49

Hier nun der erste Teil meiner Leidensgeschichte mit dem stillen Reflux, wie gesagt bitte habt etwas Geduld mit mir, aber ich versuche meine Geschichte so ausführlich wie möglich zu erzählen, damit sie für alle nachvollziehbar und hilfreich ist:

Meine Leidensgeschichte begann im Februar 2014 nach einer starken Erkältung. Damals musste ich wegen der starken Halsschmerzen zum Hausarzt, welcher mir Iboprufen verschrieb(dies erwähne ich da ich solche entzündungshemmenden Medikamente bei einigen Geschichten im Internet als ursprünglichen Auslöser für Refluxprobleme wiedergefunden habe: diese können den Schließmuskel des Magens schwächen)
Nachdem Fieber, Husten und Schnupfen langsam wieder verschwanden, wollten sich Heiserkeit und die anhaltende schmerzhafte Rachenentzündung einfach nicht bessern. Nach einigen Wochen merkte ich dann noch ein unangenehmes Kloßgefühl im Hals. Dieses löste einen dauernden Schluckreiz bei mir aus, aber das Schlucken half nichts, es machte mich nach einigen Tagen fast schon verrückt.

Nachdem die Beschwerden nach mehreren Wochen nicht besser wurden, stieß ich durch Zufall auf einen TV-Bericht indem das Thema Reflux behandelt wurde und erfuhr das auch solche Beschwerden davon ausgelöst werden können.
Dies machte für mich tatsächlich Sinn, da ich meine Ernährung in den Monaten vor der Erkrankung stark umgestellt hatte: Ich hatte mich ein halbes Jahr vorher im Fitnessstudio angemeldet und wollte an Gewicht zunehmen(Größe 1.93m, Gewicht damals: 78kg).Mit diesem Ziel ernährte ich mich in dieser Zeit von sehr großen Portionen und etwas unausgewogen(viel mehr Protein als davor(Proteinpulver Whey usw.) und eher wenig Gemüse und Obst).Mein Vorhaben war erfolgreich: Als die Beschwerden im Februar 2014 begannen brachte ich fast 90kg auf die Waage.

Mit dieser Vorgeschichte machte ich nun im März einen Termin beim HNO-Arzt und nachdem ich ihm meine Geschichte schilderte verschrieb mir dieser dann einen Halsspray für die Beschwerden und Pantoprazol(40mg) gegen die möglichen Refluxprobleme welches ich morgens vor dem Frühstück einnehmen sollte. Ich befolgte seine Empfehlungen und in den ersten Wochen wurden die Beschwerden in der Tat etwas besser. Doch wirklich komplett aufgelöst hatten sich die Beschwerden nicht, ich leidete immer noch unter den Beschwerden im Hals.

Nachdem ich mich etwas über diese Säureblocker informierte und ich kein Freund von durchgehender Medikamentabhängigkeit bin, begann ich nach einem Monat die Tabletten langsam abzusetzten. Dies gelang mir erfolgreich,
aber die Symptome blieben immer noch unverändert. Nach einigen Recherchen im Internet begab ich mich zu einem anderen HNO-Spezialisten welcher mich auf Pilzbefall usw. untersuchte, aber alle Befunde waren negativ.
Er empfahl mir dann als nächste Maßnahme eine Magenspiegelung. Vor dieser Untersuchung hatte ich etwas Respekt, deshalb schob ich die Untersuchung erstmal vor mich hin und hoffte die Probleme würden sich irgendwann von alleine beseitigen.

Die Beschwerden verschlimmerten im September 2014 jedoch: Jetzt kam auch noch eine dicke Schleimschicht im Hals dazu, welche ich besonders morgens ausspucken musste, ich konnte den zähflüssigen Schleim sogar im Spiegel an der Rachenwand sehen(sogenanntes Post Nasal Drip Syndrom). Außerdem hatte ich plötzlich dauernd ein unangenehmes Knistern in den Ohren, bei der kleinsten Bewegung meiner Mundwinkel, auch dies kann zu den Symptomen eines stillen Refluxs zugeordnet werden. Nun vereinbarte ich also einen Termin für die Magenspiegelung: Die Untersuchung war ohne Auffälligkeiten, alles in Ordnung-> weder Anzeichen von Reflux, Zwerchfellbruch usw., auch H. Pylori war negativ.

Der Arzt meinte also die Symptome könnten unmöglich von einem Reflux stammen. Doch ich hatte mich damals schon stark über einen stillen Reflux schlau gemacht und mit meiner Vorgeschichte machte dies einfach am meisten Sinn. Ich war immer noch auf mich alleine gestellt und versuchte verschiedene Hausmittel um endlich meine Probleme in den Griff zu kriegen, doch damals half mir nichts weiter(Bett hochstellen, spät Abends nicht essen, kleinere Portionen usw.).

Im Internet recherchierte ich immer weiter zu diesem Thema und möglichen Lösungsansätzen, auch die Theorie von zu wenig Magensäure als Auslöser für Refluxprobleme kam mir dabei unter und als nächstes versuchte ich mit Betaine HCL dies zu experimentieren.
Und in den ersten Tagen merkte ich wirklich einen echten Unterschied, meine Symptome wurden besser, aber nach 2 Wochen bekam ich plötzlich immer ein sehr unangenehmes chronisches Luftaufstoßen von den Säurepillen und die Beschwerden wurden wieder schlimmer.
Deshalb setzte ich auch diese wieder ab und nun bekam ich auch noch die typischen Reflux Symptome dazu, nun war ich mir sicher dass die Beschwerden von Reflux ausgelöst waren. Ich bekam erstmals leichtes Sodbrennen nach größeren Mahlzeiten(was bis dahin sogut wie nie der Fall war). Also Achtung mit solchen Experimenten wie Betaine HCL usw., es kann sein dass sie in gewissen Fällen hilfreich sind, aber für mich waren diese eher kontraproduktiv.

Nun schreiben wir bereits März 2015 und seit etwas mehr als einem Jahr litt ich an den Folgen eines Stillen Reflux/LPR ohne Aussicht auf Heilung.

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.01.2017 19:54.

NewAge2017

35, Männlich

Beiträge: 10

Niemals aufgeben - Stiller Reflux/LPR erfolgreich geheilt

von NewAge2017 am 01.01.2017 22:57

Hallo,

mein Name ist Alexander, ich bin 25 Jahre alt und habe auch etwas mehr als 2 Jahre lang an den Beschwerden eines stillen Reflux gelitten.

Da mir diese Seite Anfang 2014 geholfen hat meine Symptome dem Stillen Reflux zuzuordnen möchte ich nun hier etwas zurückgeben, indem ich meine Leidensgeschichte erzähle und erkläre was mir geholfen hat endlich diese schlimme Krankheit zu besiegen.

Ich weiß wie fürchterlich unangenehm die Symptome sein können, wie hilflos man sich nach einiger Zeit ohne merkbarer Besserung fühlt. Ich weiß wie aussichtslos man nach erfolglosem Recherchieren der ganzen Krankheitsgeschichten im Internet zurückbleibt. Besonders in jungen Jahren kann diese Krankheit einem die Zukunftspläne zerstören. Auch meine Lebensqualität war nach einiger Zeit im Keller und nach einem Jahr ohne Fortschritt, ohne Erfolgsaussicht litt ich sogar schon an leichten Depressionen. Ich möchte mit diesem positiven Beitrag allen Betroffenen endlich etwas Hoffnung spenden...

Vorweg: Jeder Körper ist unterschiedlich und es gibt soweit ich weiß bis heute kein Patentrezept gegen Stillen Reflux. Aber ich werde hier ausführlich erklären was mir geholfen hat beschwerdefrei zu werden.                                                                                                           

Ja, es ist möglich, ich hätte es in der schlimmsten Zeit selbst nicht geglaubt, aber heute kann ich sagen ich habe es ohne ärztliche Hilfe, ohne Operation, ohne Medikamente(PPI usw.) geschafft, man kann stillen Reflux heilen.

Bitte habt noch etwas Geduld, um diese Einleitung zu schreiben, habe ich schon fast eine Stunde gebraucht, ich werde die nächsten Tage einen ausführlichen Post zu meinen Symptomen, Leidnesgeschichte und meiner Heilung verfassen.

Lg Alexander

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.01.2017 23:00.

tobi2810

35, Männlich

Beiträge: 7

Re: Stiller Reflux und Omep Hexal für kurze Zeit versuchen,ob es besser wird?

von tobi2810 am 19.12.2016 22:48

Ein HNO kann Symptome eines stillen Reflux mit einer Kehlkopfspiegelung erkennen.

Bitte nicht einfach PPIs zum Testen benutzen, denn ein Reflux kann auch von zu wenig Magensäure kommen und dann machst du es mit den Säureblockern nur schlimmer.
Ich habe selbst 1 1/2 Jahre PPIs genommen und damit alles nur noch schlimmer gemacht.
Durch meine Schilddrüsenunterfunktion hatte ich schon eine verringerte Magensäureproduktion und dann noch PPI...

Leider wusste ich nach der Diagnose mittels 24h-pH-Metrie noch nicht, dass ein Reflux sehr oft durch zu wenig anstatt zu viel Magensäure kommt.
Der "Schließmuskel" des Magens braucht nämlich einen gewissen Säurereiz damit er richtig schließt.
Ist dieser nicht vorhanden, schließt dieser nicht richtig bzw. ist nicht dicht und so kann die Magensäure bei Kontraktion z.B. während der Verdauung nach oben steigen.

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Blackcat24

63, Weiblich

Beiträge: 3

Stiller Reflux und Omep Hexal für kurze Zeit versuchen,ob es besser wird?

von Blackcat24 am 15.12.2016 13:46

So meine zweite Frage an euch.

Meine Tochter 20 Jahre ,hat schon länger so ein brennen im Hals bzw.Mund und wenn es mal schlimm ist,dann zieht es bei ihr sogar bis zu den Ohren hin, wir wissen nicht woher das kommt.
Als erstes,wie auch bei mir sagte der Arzt,das ist eine Übersäuerung und na ja,könnte man ja auch glauben,weil es ja so viele Lebensmittel gibt die Säure produzieren.Auch Pantoprazol Actavis bekommen und besser wurde es überhaupt nicht und das geht nun schon über ein Jahr so.Unser Arzt wusste nicht mehr weiter und das letzte was wir noch machen können,sagter er,ist ein Test auf HIT Histaminintoleranz,also eine Unverträglichkeit.Gut das haben wir dann auch gemacht,nein das hat sie nicht.Dann sucht man selber weiter,wieder zum Arzt und dann Test auf Laktose und Fruktose getestet.So,nun wissen wir, das sie das hat und habe unser essen dann umgestellt,aber wirklich besser wurde es auch da nicht.Und nun hat mir jemand gesagt,ich soll die Seite vom stillen Reflux lesen und dort standen,so 11 Symtome,die fast alle auf meine Tochter zu treffen.Das würde jetzt erklären warum es bei ihr einfach nicht besser wurde.
Jetzt habe ich zum Testen Omep Hexal gekauft und die soll sie mal kurz testen und dann würden wir ja sehen wie es ihr damit geht.


Welche Tabletten weden denn so vom Arzt so  für einen stillen Reflux verordnet?

Wie kann ein Arzt ohne eine Magenspieglung noch erkennen,das man an einem Reflux leidet?Meine Tochter schafft es nicht so einen Schlauch zu schlucken.

Lg Heidi

Antworten

Blackcat24

63, Weiblich

Beiträge: 3

Zahnfleischrückgang durch Reflux ?

von Blackcat24 am 15.12.2016 13:14

Hallo an alle,

ich bin ganz neu hier und habe eine Frage an euch.
So,also bei mir wurde schon vor 10 Jahren ein Reflux festgestellt und mein Schließmuskel ,schließ nicht mehr ganz.Habe damals Tabletten bekommen und die habe ich einige Zeit genommen, da mein Arzt dann auch nichts weiter dazu gesagt hat,habe ich dann auch keine mehr genommen.
Nun habe ich seit 5 Jahren das Problem,das ich ständig Blähungen habe und meine Zunge stark weiß belegt ist und ich auch aus dem Mund riche.Dann bin ich zum Arzt und der sagt,das kommt bei mir davon,weil ich mir zu viele Sorgen über alles mache und das Übersäuert dann den Körper,denn am essen alleine kann es bei mir nicht liegen.Bei mir wurde vor einem Jahr eine Histaminintoleranz festgestellt und ich esse jetzt viel weniger Fleisch,Wurst,Käse ....,und alles was halt so stark sauer ist.Das ich zu viel Sorgen habe und ich zu viel denke,das stimmt leider,dazu aber gleich mehr.
Dann habe ich Pantoprazol Avtavis bekommen und die habe ich lange genommen,zwar zwischendurch mal abgesetzt und andere versucht,aber besser wurde es bis heute nie!
In der  Zwischenzeit ,habe ich bemerkt,das sich mein Zahnfleisch zurück zieht und das kann so nicht weiter gehen,denn ich will auf gar keinem Fall meine Zähne verlieren.

Zahnfleischrückgang durch Reflux kann das damit zusammen hängen?Kennt das einer von euch? Gruss Blackcat

Antworten

Lyra1234

35, Weiblich

Beiträge: 2

Re: Stiller Reflux seit 5 Jahren - Ich weiß nicht mehr weiter...

von Lyra1234 am 23.11.2016 15:25

Hallo Tobi,

ich habe mir alles durchgelesen und finde mich in deinen Texten wieder. Zusätzlich habe ich Probleme mit den Nebenhöhlen, weshalb ich letztes Jahr operiert werde. So ganz weg ging das Problem nicht, jetzt habe ich gelesen, dass Polypen und gereizte Nasenschleimhäute ebenso durch den stillen Reflux verursacht werden können.

Wie geht es dir momentan?

Hast du was neues heraus gefunden?

Das würde ich echt gerne wissen. Habe PPI und mehrere Ernährungsumstellungen über Wochen ausprobiert und es hat nichts geholfen.

Liebe Grüße

 

Antworten
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