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Re: Nach "Laparoskopische Hiatoplastik und Semifundoplikatio nach Toupet" Schmerzen beim Luftholen
von Mone am 16.01.2018 23:00Hallo Firle
Mich würde es interessieren wie es dir jetzt so geht? Geht es dir besser?
Welche Probleme hattest du vor deiner OP gehabt?
Ich habe ständig Halsbrennen, Zungenbrennen, Ohrenentzündung etc.
Mir wurde jetzt auch eine Fundoplikatio OP bzw. EndoStim OP vorgeschlagen.
Wäre schön von dir zu hören.
Liebe Grüße Mone
Re: Brauche dringend Hilfe
von Mone am 16.01.2018 22:38Habe genau die gleichen Probleme...Zungenbrennen, Halsschmerzen, teilweise Ohrentzündungen, Schlafstörungen etc..Säureblocker helfen absolut nicht.
Bei mir wurde der Refluxe durch eine ph-24 Stunden Messung bestätigt. So eine Messung kannst du meistens nur im Krankenhaus machen lassen, jedenfalls hier wo ich wohne. Mir wurde jetzt eine OP vorgeschlagen. Muss mich aber noch erkundigen welche OP entweder EndoStim OP oder Fundoplacatio OP.
Re: Brauche dringend Hilfe
von Butz am 16.01.2018 15:02Vielen Dank für die Antwort,
Mich belastet am meisten das abatmen durch die Nase habe schon öfters nasebbluten gehabt. Das abgase geht ja den ganzen Tag so, sobald man was isst oder trinkt.
Zungenbrennen ist zwar doch die PPI besser,aber nicht weg.
Esse auch nicht anders und es nervt und stresst ganz schön.
Wenn ich mal versuche normaler zu essen ist es extrem und dazu brennt dann alles.
Hoffe das wird wieder...
Butz
Re: Brauche dringend Hilfe
von bine am 16.01.2018 13:37Hallo Butz, ich hatte Anfang 2017 fast die gleichen Symptome, war 2 x zur Magenspieglung ohne Befund, beim anschließendem Röntgen würde dann eine leicht Histushernie diagnostiziert. PPI habe ich ca. 2 Monate genommen, mit 20 mg angefangen, die letzten 4 Wochen täglich 2 x 40 mg ohne Besserung, hatte eher das Gefühl, dass die Beschwerden sich verstärkt haben. Ich habe dann die Nahrung komplett umgestellt, also säurearme Nahrung, morgens esse ich Haferflocken mit Banane, eine Handvoll Mandeln und Rosinen und gekörnten Frischkäse (Magerstufe). Mittags Kartoffeln oder Reis, Möhren, Kohlrabi mit magernem Geflügelfleisch oder Fisch (meist Heilbutt). Zum Kaffee eine Scheibe Dinkelbrot mit Pflaumenmus oder Honig. Meinen kargen Speiseplan habe ich noch mit Kindernahrung etwas bereichert. Ab 8. Monat gibt es da ganz schmackhafte Gläschen zu kaufen, muss man mal selbst testen. Allmählich trat dann Besserung ein, das am meisten belastende Zungenbrennen ist verschwunden aber es kratzt immer noch im Hals. Abgenommen hatte ich auch ca. 6 kg habe ich aber inzwischen wieder zugenommen. Zum Sport (Rentnersport) mache ich seit ein paar Monaten auch wieder. Am belastensten ist für mich, dass man jetzt die Dinge, wie mal mit Freunden zu Brunchen oder Kaffeetrinken zu gehen wegfallen. Ich hab da keine Lust mit einer Tasse Tee dabei zu sitzen. Ich wünsche dir auch baldige Besserung LG bine
Brauche dringend Hilfe
von Butz am 13.01.2018 16:14War bis vor 2 Monaten Kern gesund.
Hatte im Oktober einen extremen Husten und dann kamen so langsam Symptome. Wurde durch die Allergie Mühle gedreht und es kam nichts nennenswertes raus was für die massiven Symptome sprechen.
Bekam plötzlich gereizten Gaumen, Zungenbrennen und belegte Zunge, Kehlkopf ist ständig entzündet und schmerzt extrem.dann kam noch hinzu das ich plötzlich furchtbar Gase abatme. Habe das 2 WOCHEN ausgehalten und bin von Arzt zu Arzt getigert bis ein HNO sagte das ist Refux.
Bin dann ins Krankenhaus weil ich dachte ich halte das nicht mehr aus. Protonenhemmer über Infusion und dann Magenspiegelung. Heraus kam minimale Antrum gastritis und Hiatushernie von 3 cm. Soll PPI nehmen. Das wird schon wieder. Keiner fragte wie es mit meinem brennen aussieht.
Habe seit dem massive Beschwerden die nur unter hochdosis von 40x40 PPI etwas besser sind. Wenn ich reduziere wird wieder alles schlimmer. Kann fast nix essen...und habe 8kg abgenommen.
Habe ständig Schmerzen und bin nervlich total am Ende und habe schon Ängste...bin nervös und kann mir gar nicht vorstellen so zu leben.
Habt ihr Hilfe für mich , würde auch gerne mit jemand mal telefonieren wenn das möglich wäre.
Gibt es welche die das auch so schlimm und dramatisch hatten?
Tausend Dank für eine Antwort
Butz
Nach "Laparoskopische Hiatoplastik und Semifundoplikatio nach Toupet" Schmerzen beim Luftholen
von Firle am 18.12.2017 17:33Hallo ihr Lieben
ich wurde vor 6 Tagen operiert. Seitdem bin ich Sodbrennen frei - ich hoffe, das bleibt auch so, aber:
Ich habe seit der OP Schwierigkeiten und Schmerzen beim Luftholen, insbesondere unter dem rechten Schulterblatt. Die Ärzte sagten, daß läge an der noch im Körper vorhandenen Luft, die während der OP in den Körper "geblasen" wird.
Okay, schön, aber wie werde ich die wieder los? Gibt es ulitmative Tips?
Liebe Grüße
Firle
Re: Vorstellung und Bitte um Ratschläge
von Studi am 12.10.2017 15:47Ich habe jetzt seit einger Zeit mal wieder überlegt mich hier zu melden.
Seit dem letzen Beitrag wurde eine erneute Magenspeigelung gemacht bei der rauskam, dass objektiv während der Betrachtung nichts auffällig war also kein Anzeichen für eine Entzündung. Jedoch immernoch ein Rest inaktive geringgradige Gastritis im Antrum vorliegt und wohl auch eine für die Erfluxerkrankung charakteristische Kardia Schleimhaut. Jedoch war keinerlei Entzündung zu sehen auch nicht in der Speiseröhre (da ich dort auch keine Symptome habe), sparch der Azrt von NERD (also non erosive ).
Es wurde dann noch eine PH Metrie gemacht die eine PH wertabsenkung im Rachen Nachts bestätigt hat jedoch nicht tagsüber.
Dieser ominöse Ryan Score lag bei 0 der ja als ''Parameter'' für LPR genannt wird. Der Gasteroenterologe rät mir zu Entspannung und evtl mal Gaviscon Dual bzw. Iberogast aber keinesfalls zu einer OP. der HNO Arzt war erpicht das operieren zu lassen und hat einen Termin beim Virsz. Chirurgen seines Vertrauens für mich ausgemacht, der das wohl einmal die Woche operiert.
Interessant ist, dass der Chirurg aber keinste Indikation sieht das zu operieren.. und es mehr kaputt machen würde.
Er geht von einem Hyperreaktiven Ösophagus aus.
Wie auch immer heute war wieder die Kontrolle beim HNO nach ca 2 Monaten PPI und allen anderen Konsilen von Ärtzen sind die Stimmlippen immernoch rot.. das gefällt ihm nicht.. ja mir auch nicht..
Wie auch immer ich kann nur auf die Ärtze einreden dass man noch eine Manometrie machen könnte oder den Gallereflux messen aber was solls helfen wird nie was und in ein paar Jahren holt mich der Teufel in Form von Krebs, wenn ichs bis dahin nicht schon einfach selbst beendet habe, da ich das einfach nicht mehr aushalte.
Diese Krankheit und vorallem die Ärzte dazu sind eine Frace es wird keine Heilung dafür geben egal wie gesund ich noch lebe und auch wenn ich im stehen schlafe..
Re: PH- Wert Messung für Behandlung ausschlaggebend?
von TinaMarie am 03.10.2017 20:18Hallo Mone,
wie war es im Siloah, hat es dich weitergebracht?
Viele Grüße
Tina
Nadl1509
Gelöschter Benutzer
Verzweifelt - Bitte um Beurteilung
von Nadl1509 am 05.09.2017 08:01Hallo liebes Forum,
Gott sei Dank habe ich euch gefunden. Ich bin inzwischen ziemlich verzweifelt und meine Psyche ist leicht angeschlagen, daher hoffe ich, ihr könnt mir Antworten auf einige meiner Fragen geben. Ich versuche, mich so kurz wie möglich zu halten, aber von vorn.
Vor drei Jahren habe ich einen neuen Job im Außendienst angenommen, der ist mit sehr viel Druck und Stress verbunden. Ich dachte immer, so etwas macht mir nichts aus.
Vor ca. zwei Jahren bemerkte mein Partner, dass ich beim Trinken total laut schlucke. Habe mich dann oft angegriffen gefühlt, weil ich dachte, dass ist eben normal. Jeder Mensch ist anders.
Seit einem halben Jahr habe ich ein unterträgliches Drücken im Hals und da begann meine Odyssee. Meine Eltern haben beide Probleme mit der Schilddrüse, also lag das nahe. Ich war beim Hausarzt und beim Endokrinologen. Die Werte sind nicht optimal, aber der Endokrinologe schloß absolut aus, dass dieses Druck-Gefühl von der Schilddrüse kommt.
Im Mai kam dann der nächste Schlag. Mich hatte eine Zecke erwischt und ich hatte Borreliose. Die wurde mit Antibiotika behandelt und in dieser Zeit dachte ich, mein Hals zerspringt. Schob es wieder auf die Schilddrüse und die Einnahme der AB. Da begann dieses Rauschen in den Ohren und auch der Schwindel. Ich war zum Kopf-MRT und beim HNO, beides ohne Befund. HNO schaute aber nur nach der SCwhindelursache und nicht nach dem Kehlkopf.
Daraufhin war ich beim Heilpraktiker, um aufgrund der AB meinen Darm wieder aufzubauen. Dieser stellte durch weitere Urin/Kot- und Blutproben fest, dass einige Werte sehr schlecht waren. Nun nehme ich seit 10 Tage verschiedene Nahrungsergänzungsmittel. Aber eigentlich nur solange, bis sich einige Werte wieder normalisiert haben.
Seit einer Woche aber geht es mir statt besser so viel schlechter, dass ich zwischendurch schon wieder krankgeschrieben war. Im Schilddrüsenforum bekam ich den Tipp, mal nach stillem Reflux zu schauen und hier bin ich nun. Ich habe so viele Symptome, die ich der Borreliose oder der SD zuschob. Aber mittlerweile glaube ich, es könnte stiller Reflux sein.
-Globus-Gefühl im Hals (was seit einigen Tagen nach unten rutscht, also Speiseröhre)
-beengendes Gefühl hinterm Brustbeim
-ständiger Räusperzwang mit Schleimbildung
-verstopfte Nase
-manchmal Sodbrennen
- Rauschen in den Ohren (kann das wirklich sein? Habt ihr das auch)
Ich ernähre mich größtenteils gut, verzichte soweit wie möglich auf Mehlprodukte und nehme keinerlei Tabletten. Bis auf die AB und aktuell und wirklich nur ausnahmsweise die Nahrungsergängzungspräparate.
Nun meine Fragen:
Ich habe mir bereits einen Termin aus der Liste der Ärzte dieser Homepage geben lassen. Leider erst im Nov. Dieser sagte mir schon, dass er eine Untersuchung mit dieser Sonde machen würde. Kostet aber 300€. Das würde ich natürlich zahlen, wenn ich wüsste, dass es Gewissheit bringt. Ist diese Untersuchung denn wirklich sinnvoll oder gibt es andere Alternativen?
Kann es das überhaupt sein? Ich hab so große Angst, dass da noch mehr ist. Aber wie gesagt, meine Psyche ist leicht angeschlagen.
Habe auch die Homepage "Refluxgate" gefunden. Ich nehme wirklich ungern Tabletten und schon gar nicht dauerhaft. Kann man das denn wirklich wieder ganz wegbekommen? Und woher kommt es überhaupt?
Vielen Dank fürs Durchlesen. Ich hoffe auf eure Antworten.
Danke
Re: PH- Wert Messung für Behandlung ausschlaggebend?
von TinaMarie am 01.09.2017 19:30Ach, da habe ich mal gearbeitet, das ist aber schon 10 Jahre her und mittlerweile hat sich da sicher einiges getan, obwohl die Gastroenterologie damals auch schon einen guten Ruf hatte. Ich habe aber keine gastroenterologischen Beschwerden, von daher habe ich nicht in Erwägung gezogen, dass die mir dort helfen können. Aber vielleicht haben die ja auch Ahnung von dem stilllen Reflux, ich bin gespannt was du berichtest.


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