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Re: Evtl. stiller reflux?
von admin am 11.08.2014 14:52Du kanst die Diagnostik durchführen, müsstest aber selber zahlen da es im Moment eine sogenannte "individuelle Gesundheitsleistung" ist.
Die privaten Krankenkassen erstattet fast immer, die gesetzlichen Krankenkassen nicht immer..
Dauert immer ein wenig länger bis Innovationen von den Kassen übernommen werden - leider. Aber kannst trotzdem bei deiner Kasse mal nachfragen. Ansonsten muss jeder selbst wissen, was einem eine ordentliche Diagnostik und eine demensprechend gute Behandlung wert ist.
Re: Evtl. stiller reflux?
von Leidgenosse am 09.08.2014 15:04Danke für die Antwort.
Wird denn diese Säuremessung im Rachen durch die Krankenkasse übernommen? Bin gesetzlich krankenversichert.
Re: Evtl. stiller reflux?
von admin am 09.08.2014 14:18Hallo Leidensgenosse,
Stiller Reflux hat sehr untypische Symptome. Ob deine Symptome durch erhöhte pH Werte im Rachenraum verursacht werden, lässt sich nur durch eine laryngo pharyngeale pH Metrie beantworten.
Einen Termin beim Gastro halte ich persönlich für nicht hilfreich: was sollte er diagnostizieren und wie? Er hat die Mittel dafür nicht, da deine Symptome im Hals sind.
Stiller reflux ist nicht durch jeden HNO Arzt zu diagnostizieren. Da müsstest du schon zu einem Spezialisten mit den nötigen Geräten.
Evtl. stiller reflux?
von Leidgenosse am 08.08.2014 15:47Hallo zusammen,
ich leide seit etwa über 2,5 Monaten an einem schlechten Geschmack im Mund. Dieser ist dauerhaft und wird lediglich durch Essen und Trinken bzw. Kaugummikauen betäubt. Ich kann ihn auch schwer definieren, manchmal wirkt er eher bitter, manchmal sauer, manchmal seifig.
Hinzukommt manchmal ein Zungenbrennen und Gaumenbrennen.
Unter dem typischen Sodbrennen leide ich NICHT.
Mein HNO hat bislang nichts festellen können, was den Geschmack im Mund oder das Brennen erklären würde. Auch ein CT der NNH war ergebnislos.
Ich war bei zwei Zahnärzten, welche ebenfalls nicht feststellen konnten.
Mein Hausarzt hat mir Pantoprazol ( 2x 20 mg am Tag) verschrieben. Nachdem ich diese 5 Tage genommen habe und keinerlei Veränderungen eintrat, habe ich aufgehört diese zu nehmen und mich vom Hausarzt zum Gastroentologen überwiesen. Dort habe ich nächste Woche einen Termin.
Meine Fragen wären folgende:
1. Deutet meine beschriebene Symptomatik überhaupt auf einen stillen Reflux oder "normalen" Reflux hin?
Mein HNO hat nichts bislang erwähnt von diesem stillen Reflux. Ich bin durch das Stöbern im Internet überhaupt erst auf die Idee gekommen, dass so etwas hinter meiner Krankheit stecken könnte.
2. Hätte ich die PPI länger nehmen müssen, um eine evtl. Besserung der Symptome zu erzielen?
3. Macht es überhaupt Sinn zum Gastroentelogen zu gehen? Kann dieser durch die üblichen Diagnoseformen feststellen, dass ich an einem stillen Reflux leiden könnte? Oder bleibt mir letztendlich keine andere Wahl als mich an einen von den auf dieser HP gelisteten Spezialisten zu wenden?
Ich bin für jeden Rat dankbar. Meine Situation ist mittlerweile deprimierend für mich...
LG und ein schönes Wochenende
Welche Tees bei stillem Reflux
von Mecki4 am 06.08.2014 11:20Ich bin bekennender Kräutertee-Junkie: Welche Sorten sollte ich meiden? Welche sind ratsam?
Danke schon mal für eure Antworten!
Claudia
Re: Ausheilen einer chronischen Kehlkopfentzündung
von Mecki4 am 06.08.2014 11:18Ist die Einnahme von Iberogast o.ä. denn ratsam? Ich dachte bisher, da es die Bildung der Magensäfte fördert, ist es eher kontraproduktiv.
LG
Claudia
Ich möchte mich vorstellen
von Mecki4 am 06.08.2014 11:08Ich habe seit ca. 5 Jahren Reflux. Angefangen hat alles nach der Geburt meiner 1. Tochter. Nach einem ganz schlimmen Jahr, in dem ich auch die Diagnose bekommen habe, habe ich es mit Ernährungsumstellung und Yoga einigermaßen in den Griff bekommen. Vor einem Jahr kam dann meine 2. Tochter zur Welt und nun ist es wieder recht schlimm. Ich muss aber auch zugeben, dass ich in den letzten Monaten nicht wirklich auf meine Ernährung geachtet habe. Aber damit ist jetzt Schluss!
Ich hoffe auf einen regen Austausch und viele Tipps, bisher fühle ich mich nämlich mit meinem Problem recht allein gelassen. Mein Gastro-Doc hat nur eine Magenspiegelung nach der anderen gemacht, Blocker verschrieben und gemeint, das komme alles vom Stress 
Bei welchen Docs habt ihr Hilfe gefunden?
Ab wann ist eine OP ratsam? Wer verschreibt diese?
Ist es möglich, dass es eine erbliche Komponente gibt? Meine Oma hat seit Jahrzehnten Reflux und meine Tante nun auch. Auch meine Mama hat immer wieder Magenprobleme...
Soviele Fragen!
Re: Stiller Reflux - HNO oder Gastroenterologe?
von admin am 30.06.2014 08:421.) Wenn du Symptome im Hals hast, macht es für mich wenig Sinn eine Magenspiegelung zu machen. Was möchtest du da unten messen und wie will ein Arzt Rückschlüsse auf die Symptomatik im Hals machen? Ich glaube, die Frage beantwortet sich von alleine.
2.) Refluxereignisse kommen tatsächlich häufig in der Nacht vor. Patienten leiden dann tagsüber immer noch vom Reflux in der Nacht, da die Säure sehr aggressiv auf die Schleimhaut wirkt. Es kann durchaus Sinn machen, PPIs vor dem Schlafen gehen zu nehmen.
3.) Nimmst du die PPI 30 Minuten vor der Nahrungsaufnahme ein oder nur nachts jetzt?
Liebe Grüße
Stiller Reflux - HNO oder Gastroenterologe?
von Hamburger am 22.06.2014 20:03Ich habe seit ca. 8 Wochen einen Kloß im Hals und das ständige Gefühl mich räuspern zu müssen, vermutlich durch einen stillen Reflux ausgelöst. ich war bereits bei einem HNO-Arzt, er hat eine endoskopische Untersuchung des Rachens vorgenommen, eine Reizung diagnostiziert und mir vorerst Pantoprazol 20mg verschrieben. Er sagte ich solle die Tabletten vor dem Schlafen einnehmen, da er vermutet das die Magensäure nachts in den Rachen läuft.
Ich nehme seit 11 Tagen eine Tablette am Abend (20mg). Bisher nur mit mäßigem Erfolg, eine leichte Verbesserung ist zu spüren aber trotz Ernährungsumstellung bleibt das Gefühl im Hals bisher bestehen. Richtiges Sodbrennen habe ich nicht.
Nun zu meinen Fragen:
1. Sollte ich nun am besten als nächsten Schritt einen Stillen Reflux Experten aufsuchen u. eine oropharyngeale pH-Metrie durchführen lassen oder eine Magenspiegelung beim Gastroenterologen machen lassen?
2. Ist die Einnahme der Tabletten am Abend anstatt vor dem Essen aus eurer Sicht sinnvoll?
3. Sind 11 Tage Einnahmezeit Pantoprazol unter Umständen noch zu kurz um eine Verbesserung herbeizuführen?
Grüße und vielen Dank im Voraus


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