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nibbana
Gelöschter Benutzer
Geruchswahrnehmung unter PPI-Einnahme
von nibbana am 06.04.2016 12:22Hallo,
aufgrund einem „Stillen Reflux" mit Entzündung am Kehlkopf nehme ich seit Anfang diesen Jahres hochdosiert PPI (2x40 mg). Die Therapie schlägt an und die Symptome und Probleme am Kehlkopf haben sich gut gebessert. Gleichzeitig zur PPI-Einnahme habe ich auch Lifestyle (Essenszeiten, kleine Mahlzeiten, etc...) und Ernährung angepasst. Ich mache allerdings keine Diät und esse zu jeder Mahlzeit auch entsprechend Kohlenhydrate und Eiweiß. Seit ca. 3 Wochen hat sich allerdings etwas verändert. Ich nehme einen intensiven Geruch in der Nase und auch teilweise im Rachenraum war. Dieser Geruch verstärkt sich extrem beim Sport, ist aber auch sonst fast ständig wahrnehmbar. Es riecht etwa nach Aceton oder Ammoniak, so ein komischer alkoholischer Geruch. Dieser Geruch wird über den Atem auch von anderen Personen wahrgenommen, also keine Geruchsstörung. Ich hatte dann letzte Woche folgendes checken lassen:
-HNO: kompletter Check mit CT und Abstrichen in Nase und Rachen: keine Auffälligkeiten
-Hausarzt: großes Blutbild mit Langzeitzucker, Nieren, Leber, etc.. und Ultraschall Organe, Urintest: keine Auffälligkeiten
-Gastro: Magenspiegelung im Januar, bis auf die bekannte Insuffizienz der Kardia keine Auffälligkeiten
Ich dachte wegen dem Aceton / Ammoniakgeruch zuerst an Diabetes oder Fasten / Ernährungsumstellung. Das war mir bekannt. Allerdings wurde Diabetes ausgeschlossen und ich mache auch keine Diät oder verzichte auf Kohlenhydrate / Eiweiß. Ich lasse in der Ernährung nur die typischen Säurelocker weg.
Ich und auch die Ärzte sind ratlos. Kennt jemand so ein Phänomen? Mein Gefühl sagt, dass sich einfach der Atem verändert hat, aber warum? Kann das an der hochdosierten PPI-Einnahme liegen?
Viele Grüße
fuji
Gelöschter Benutzer
Re: Ausheilen einer chronischen Kehlkopfentzündung
von fuji am 03.04.2016 11:01Haben sich bei euch mittlerweile Neuigkeiten ergeben?
Re: Behandlung vom stillen Reflux
von tamina am 03.04.2016 08:49Hallo,ich bin neu hier. Seit oktober 2015habe ich probleme mit dem magen. Alles fing an,das ich bre
nnen z.b. bei einer bratwurst in der speiseröhre hatte,nicht mehr alles essen konnte und aifstossen (nicht sauer)hatte. Bin zum gastro gegangen,dieser meinte magenschleimhautentzündung. Ein c 13atemtest wurde gemacht (habe willebrandsyndrom deswegen wurde erstmal keine mspiegelung gemacht).dabei kam raus das ich den helicobakter habe. Wurde mit antibiotika nicht erfolgreich behandelt. Bedurfte nach aussagen des arztes keiner weiteren behandlung. Zu dem zeitpunkt wurde auch ein b vitamin b 12mangel festfestellt,dieser wurde durch tabletten behandelt. Nach einiger zeit war alles ok und ich konnte alles an medikamenten absetzten. 2monate war alles ok. Dann bekam ich halsschmerzen,brennen im hals,als ob der hals wund wäre. Auch beim essen brannte es. (Fühlte sich erst so an wie bei einer erkåltung)bin dann zum hno und dieser meinte ich hätte ganz viel schaum im rachen. Das käm vom magen,hätte man auch schon mal in verbindung mit helikobakter. Daraufhin pantoprazol bekommen. Bin dann zum gastro dieser meinte pantoprazol 40mg morgens und gaviscon 4x am tag. Es wurde nach einiger zeit (6wch)besser. Konnte wieder essen,aber habe auf süsses,scharfes,gewürutes verzichtet und pantoprazol wieder abgesetzt,da ich ja probleme mit dem vitamin b 12habe und duch pantoprazol wird das ja begünstigt. Nzr gaviscon,heilerde habe ich weiter genommen. 1woche beschwerdefrei. Nun habe ich wieder brennen im hals,schleimbildung,kann nicht alles essen und sogar husten. Nehme wieder pantoprazol 40mg morgens und abends. Möchte das nicht immer nehmen,bin total verzweifelt das schränkt die lebensqualität total ein. Hab am 22.eine magenspiegelung. Ich hab total angst,da diese wiederkehrenden entzündungen den hals/speiseröhre veråtzen. Wird man diesen stillen reflux wieder los?wie ist das medikamentös bri euch?wo gibt es lpr årzte nähe oberhausen?was kann man essen?ich weiss viele fragen aber ich bin do verzweifelt ich könnte nur heulen.
Re: Behandlung vom stillen Reflux
von silnon am 22.03.2016 16:38Kann den ein basischer Rückfluss auch ein Brennen im Rachen verursachen?
Und wenn ja, wie wird der dann behandelt?
Mit PPI doch dann sicher nicht?
Re: Behandlung vom stillen Reflux
von admin am 22.03.2016 08:28LPR - also der "Laryngo-pharyngeale Reflux" - bedeutet "Der Rückfluss des Mageninhaltes in den Rachenbereich". Das sagt erst einmal nichts darüber aus ob sauer, schwach-sauer, nicht-sauer oder basischer Rückfluss die Symptome verursacht, was mit unterschiedlichen Therapieformen einhergeht.
fluxi
Gelöschter Benutzer
Re: Behandlung vom stillen Reflux
von fluxi am 19.03.2016 08:59hi nibbana,
ich weiß nicht wirklich, was man/Du unter "nicht-saueren Reflux" versteht/verstehst.....
Bei stillem Reflux oder LPR geht es ja auch um "saure Medien" nur halt nicht in flüssiger Form, sondern in gasförmigen Zustand.
Aber ich gehe davon aus, dass damit stiller Reflux gemeint ist an dem ich auch leide.
Ich habe ca. eine 6 monatige Erfahrung mit Gaviscon Advance und in der Summe hat es wohl die gleiche "bescheidene" Wirkung wie die PPIs in 40 bis 80mg pro Tag (ich habe Gaviscon 3 mal täglich nach jeder Hauptmahlzeit genommen (trotzdem hatte ich auch Zwischenmahlzeiten).
Am besten ist es mir aufs letzte Jahr rückblickend wohl gegangen als ich PPIs und Gaviscon kombiniert einegenommen habe.
Das fatale an PPIs ist, dass sie zumind. bei stillem Reflux sowohl bei Beginn der Einnahme, als auch bei der Absetzung unheimlich täge/zeitversetzt ihre "erfahrbare" Wirkung entfalten bzw. verlieren - so zumind meine Erfahrung (2 - 3 Monate?!)
Ich habe da gerade erst wieder beim schrittweisen Absetzen meine Erfahrung gemacht.....
Auch mein eigener aktueller Wissensstand ist: mit den genannten Medikamenten und Ernährungsanpassung kann man die Beschwerden lindern, aber eine richtige Lösung gibt es nicht mal mit Medikamenten - d.h. regelmäßige leichte bis mittlere Entzündungen im Hals/Rachenbereich mit Schleim abhusten wird zu meinem Alltag gehören - vielleicht nicht jeden Tag, aber übers Jahr im Durchschnitt jeden 2. bis 3. Tag...... 
nibbana
Gelöschter Benutzer
Re: Behandlung vom stillen Reflux
von nibbana am 16.03.2016 17:36Hallo,
ich habe eine generelle Frage zu Medikamenten bei stillem Reflux.
Ich habe nun gelernt, dass beim nicht-saueren Reflux wahrscheinlich mehr die Pepsine, Gallensäure und Magengase eine wesentliche Rolle spielen. Ich hatte/habe bisher kein Sodbrennen, sondern lediglich die Probleme im Larynx. Ich nehme seit ca. 2,5 Monaten hochdosiert Nexium, nur mit geringem Erfolg. Ich hatte nun mehrfach in verschiedenen Studien gelesen, dass die PPI's bei dem nicht-saueren Reflux eher nichts bringen. Vielversprechender könnte hierbei aber Gaviscon Advance sein. Hat hierzu jemand Erfahrungen sammeln können? Ansonsten scheint es derzeit nichts auf dem Markt gegen LPR zu geben. Ich hatte nur gelesen, dass man nach Medikamenten gegen das Problem der Pepsine im Halsbereich forscht.
Wenn jemand Erfahrungen mit Gaviscon Advance hat....die soll man ja nach den Mahlzeiten einnehmen und vor dem Schlafen. Aber höchstens 4 mal am Tag. Was, wenn man, wie bei LPR gewünscht, viel mehr kleine Mahlzeiten am Tag hat?
Viele Grüße
Re: Behandlung vom stillen Reflux
von admin am 16.02.2016 09:39Die Therapie richtet sich immer nach der Diagnose. Wie kann man über Dauer, Dosis und andere Therapiemöglichkeiten ohne zu wissen, an was genau und wie stark du erkrankt bist? Es ist für Laien nicht immer nachvollziehbar, aber Reflux ist nicht gleich Reflux und die Therapiemöglichkeiten unterscheiden sich einfach von Patient zu Patient.
Beispiel: Wenn sich bei der Diagnostik (beispielsweise pH-Messung im Rachen) herausstellt, dass dein Refluxgeschehen nur nachts statt findet könntest du dir eine Tablette (nämlich die am Morgen) ersparen - diese hätte dann nehmlich kein Effekt. Gerade bei dauerhafter Therapie sind diese Informationen einfach wichtig. Bei Patient A ist es umgekehrt: Refluxgeschehen am Tag, eine PPI Therapie am Abend macht hier keinen Sinn. So etwas findet man eben nicht herraus wenn man mal "eben in den Rachen schaut".
Zudem richtet sich die Dosis und die Therapie an der Heftigkeit der Erkrankung. Bei starken Reflux-Geschehen sollte schon regelmäßig ein Gastroenterologe mit in's Boot geholt werden, damit die Speiseröhre untersucht wird. Auch können bestimmte Speisen unterschiedlich wirken, was man recht einfach mit einer Diagnostik aufzeigen kann.
Gerne kann ich dir nähere Infos geben: [email protected]
Re: Stiller Reflux seit 5 Jahren - Ich weiß nicht mehr weiter...
von admin am 13.02.2016 23:05Hallo Tobi,
Steter Tropfen hölt den Stein: pH Wert unter 6.5 auf Dauer sind schädlich.
Kann ich dir gerne mal privat erläutern: [email protected]
Re: Stiller Reflux seit 5 Jahren - Ich weiß nicht mehr weiter...
von tobi2810 am 11.02.2016 22:34Dein Protokoll hatte ich mir davor schon angesehen, deswegen war ich etwas über meins verwundert nachdem ich es vorhin nochmal rausgesucht hatte. Wie du es sagst, wirkliche Nachtabsenkung sehe ich auch nicht und auch generell sinkt mein pH-Wert nicht so weit ab wie bei dir.
Ich werde mal sehen, dass ich bei meinem HNO einen Termin machen um die Nebenhöhlen genauer abchecken zu lassen.
Mit der Ernährung ist das echt so eine Sache, man denkt irgendwann über alles nach und überlegt woran es liegen könne... Nur da wirklich alles zu finden ist wohl schlimmer als die berühmte Nadel im Heuhaufen zu finden.

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